Sperrung in Königs Wusterhausen
: Anschlussstelle am A10 Center drei Wochen dicht

Zwischen Königs Wusterhausen und Wildau wird die B179 gebaut. Betroffen von der Sperrung ist auch die Anschlussstelle an der Autobahn A10. Wie Autofahrer umgeleitet werden.
Von
Marlene Wetzel
Königs Wusterhausen
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Anschlussstelle der A10 in Königs Wusterhausen: Die Zufahrt wird während der Bauarbeiten an der B179 in beide Richtungen gesperrt.

Christian Heinig
  • Vollsperrung der A10-Anschlussstelle Königs Wusterhausen/Wildau ab 15. Juni 2026, 7 Uhr.
  • Ende der Sperrung laut Mitteilung am 3. Juli 2026, 20 Uhr – beide Richtungen betroffen.
  • Umleitung über Anschlussstelle Niederlehme; Bedarfsumleitungen U86 und U29 sind vorgesehen.
  • Parallel wird die Chausseestraße (K6160) saniert, das A10 Center bleibt erreichbar.
  • Danach halbseitige Führung an der B179 mit Ampel, südliche Anbindung bleibt im 2. Abschnitt zu.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Autofahrer, die im Frühsommer über die Autobahn nach Königs Wusterhausen, Wildau oder zum A10 Center wollen, müssen 2026 längere Wege einplanen: Im Zuge der Deckenerneuerung der angrenzenden B179 wird die Anschlussstelle Königs Wusterhausen/Wildau/A10 Center voll gesperrt. Und zwar vom 15. Juni 2026, 7 Uhr, bis zum 3. Juli 2026, 20 Uhr – in beide Fahrtrichtungen. Darüber hat die Autobahn GmbH nun noch einmal gesondert informiert.

Während dieser ungefähr drei Wochen anhaltenden Bauarbeiten wird der Verkehr auf beiden Richtungsfahrbahnen der Autobahn über die Anschlussstelle Niederlehme umgeleitet, heißt es in einer Mitteilung. Die Autobahn GmbH bittet Autofahrer darum, ausschließlich die Bedarfsumleitungen U86 und U29 zu nutzen.

Ab dem 15. Juni finden an der Anschlussstelle Königs Wusterhausen (Knotenpunkt A10/B179/L400/K6160) auch Bauarbeiten des Landkreises Dahme-Spreewald statt: Die Chausseestraße (K6160) wird ebenfalls ungefähr drei Wochen lang von der Kreuzung bis zum 1. Kreisverkehr vor dem A10 Center saniert. Das A10 Center soll aber ohne weitere Einschränkungen erreichbar bleiben.

Halbseitige Verkehrsführung nach drei Wochen

Unmittelbar nach den circa dreiwöchigen Arbeiten im ersten Bauabschnitt wird die B179 nur noch einspurig saniert und die Vollsperrung aufgehoben. Dadurch wird auch die Anschlussstelle von der A10 an die B 179 zur Chausseestraße in Königs Wusterhausen wieder frei. Das ist die Abfahrt und Auffahrt in Richtung Schönefelder Kreuz (A113/A13).

Der Verkehr wird an der B179 halbseitig auf dem fertiggestellten ersten Bauabschnitt an der Baustelle vorbeigeführt und durch eine temporäre Ampelanlage geregelt. Während der Bauzeit bleibt die Strecke somit in beide Richtungen befahrbar.

Die südliche Autobahnanbindung an die B 179 bleibt während der Arbeiten im zweiten Bauabschnitt jedoch weiterhin gesperrt, teilt der Landesbetrieb Straßenwesen mit. So soll ein möglicher Rückstau an der südlichen Autobahn-Ausfahrt aufgrund der Ampelschaltung vermieden werden.

Dauer der vier Bauabschnitte bei der Sanierung der B179

1. Bauabschnitt: zwischen Autobahn-Anschlussstelle Königs Wusterhausen und Halskestraße. Beginn: 15. Juni 2026. Dauer: voraussichtlich drei Wochen.
2. Bauabschnitt: zwischen Technologiepark und Autobahn-Anschlussstelle Königs Wusterhausen. Beginn: direkt danach nach Abschnitt 1. Dauer: etwa eine Woche.
3./4. Bauabschnitt: zwischen Halskestraße/Am Technologiepark und L 30. Beginn: ab voraussichtlich Mitte Juli 2026. Abschluss: Ende Oktober 2026.

Die Umleitung des Verkehrs der B179 führt von Wildau aus über die Chausseestraße bzw. Dorfaue und Miersdorfer Straße, weiter über die Hoherlehmer Straße in Miersdorf, die Dahlewitzer Chaussee (L 402) und die L40 bis zur B179 (siehe Plan). Von Königs Wusterhausen dementsprechend umgekehrt von der Potsdamer Straße bzw. Chausseestraße (KW) über die L40.

Eine entsprechende Wegeführung werde auf den Zufahrtsstraßen ausgeschildert, teilt der Kreis mit. Je nach Verkehrslage liegt die Fahrtzeit dann allerdings bei 25 bis 30 Minuten statt wie sonst bei 5, wäre die B179 befahrbar.

Autofahrer, die über die Autobahn kommen, werden also nach Osten hin umgeleitet, Autofahrer aus Königs Wusterhausen und Wildau nach Westen. Fraglich ist, ob sich alle an die offiziellen Umleitungen halten werden. Zumal viele eher ihrem Navigationsgerät folgen statt den empfohlenen Umleitungsstrecken.

Gebaut wird aktuell auch noch an einer möglichen innerörtlichen Umfahrung, die vermutlich von Ortkundigen genutzt wird: an der L401 zwischen KW und Wildau (Richard-Sorge-Straße). Dort wird auf Höhe des Autohauses Wernecke und der Shell-Tankstelle ein Radweg ausgebaut. Die Folge: eine einseitige Sperrung für Autofahrer in Fahrtrichtung Königs Wusterhausen. Die Bauarbeiten dauern zwar noch eine Weile, die halbseitige Sperrung soll aber nach bisherigen Informationen ab Mitte Juni aufgehoben werden.

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