Sperrung der Stadtbahn Berlin
: RE2 und RE7 ab Königs Wusterhausen betroffen

Ein halbes Jahr lang wird die Berliner Stadtbahn gesperrt. Die Regionalbahnen RE2 und RE7 ab Königs Wusterhausen fahren dann nicht mehr durchs Berliner Zentrum – Pendler müssen umsteigen.
Von
Till Eichenauer
Königs Wusterhausen
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Der RE7 am Bahnhof in Königs Wusterhausen

Der RE7 am Bahnhof in Königs Wusterhausen. Bald endet die Fahrt für den Regionalexpress am Ostbahnhof.

Till Eichenauer
  • Berliner Stadtbahn wird für Regional- und Fernverkehr sechs Monate gesperrt.
  • Zeitraum: Bauarbeiten starten am 14. Juni und enden voraussichtlich am 12. Dezember 2026.
  • RE2 fährt ab Mitte Juni nicht mehr durchs Zentrum, Halt u. a. am Alexanderplatz entfällt.
  • Umstieg am Ostkreuz in S3, S5, S7, S75 und S9 empfohlen, diese Linien bleiben unverändert.
  • RE7 endet am Ostbahnhof und fährt zurück Richtung Lübbenau und Senftenberg – längere Fahrzeiten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ganze sechs Monate wird die Stadtbahn in Berlin für den Regional- und Fernverkehr gesperrt. Gemeint ist damit die historische Eisenbahnverbindung durch die Mitte der Hauptstadt zwischen dem Bahnhof Charlottenburg und dem Ostbahnhof. Die Bauarbeiten beginnen am 14. Juni und enden voraussichtlich am 12. Dezember 2026.

Durch die Sperrung insbesondere für den Regionalverkehr sind auch die beiden Linien RE2 und RE7 betroffen, die unter anderem Königs Wusterhausen mit Berlin verbinden. Der RE2 wird ab Mitte Juni nicht mehr durch das Zentrum von Berlin fahren, Haltestellen wie Alexanderplatz, Hauptbahnhof oder Zoologischer Garten fallen weg. Fahrgäste, die ins Zentrum wollen, sollen laut Bahn am Ostkreuz in die S-Bahn-Linien S3, S5, S7, S75 und S9 umsteigen, da diese durch die Bauarbeiten nicht eingeschränkt werden.

Ähnlich sieht es für Fahrgäste des RE7 aus Richtung Königs Wusterhausen aus: Der Regionalexpress stoppt am Ostbahnhof und fährt nicht wie gewohnt bis nach Dessau durch, sondern von dort wieder zurück in Richtung Lübbenau und Senftenberg.

Längere Fahrzeiten für Pendler des RE2 und RE7

Besonders auf Pendler, die aus dem Speckgürtel und dem südöstlichen Brandenburg ins Berliner Zentrum wollen, kommen sechs Monate lang erhebliche Unannehmlichkeiten zu. Durch den Umstieg am Ostkreuz oder Ostbahnhof verlängert sich die Fahrzeit. Zudem sind zu den Stoßzeiten an den Bahnhöfen erhebliche Passagierzahlen zu erwarten.

Ein ungewohnter Anblick: Die Regionalbahnen im Berliner Zentrum sind gekappt.

Ein ungewohnter Anblick: Die Regionalbahnen im Berliner Zentrum sind gekappt.

Till Eichenauer (Screenshot: www.bahn.de)

Grund für die Sperrung sind Bauarbeiten an der Berliner Stadtbahn, deren Bau im Jahr 1875, also vor mehr als 150 Jahren, begann. So werden im Berliner Hauptbahnhof und am Ostbahnhof neue Weichen verbaut, die den Betrieb flexibler machen sollen. Zudem werden Schienenbefestigungen ausgetauscht, die Gleise gereinigt und an den Oberleitungen gearbeitet.