Lotterie in Königs Wusterhausen
: Mann aus KW gewinnt millionenschweres Haus in NRW

Für Steven Hoffmann aus Königs Wusterhausen ist wahr geworden, wovon viele träumen: Über eine Lotterie gewinnt er ein Haus im Wert von 2,8 Millionen Euro in Nordrhein-Westfalen. Was er jetzt vorhat.
Von
Marlene Wetzel
Königs Wusterhausen
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Haan, 08.05.2026

Omaze Haus Gewinner Steven und Marina Hoffmann und ihr neues Haus in Haan bei Düsseldorf.

Lotterie-Gewinner Steven und Marina Hoffmann vor ihrem neuen Haus in Haan bei Düsseldorf.

© Parwez
  • Mann aus Königs Wusterhausen gewinnt bei Omaze ein Anwesen in Haan im Wert von 2,8 Mio. Euro.
  • Das Landgut hat 360 qm, Gästehaus, Sauna, Fitnessraum und ein eigenes Waldstück mit Bachlauf.
  • Zusätzlich erhielt Steven Hoffmann 100 000 Euro Startkapital – er arbeitet als Abteilungsleiter.
  • Er hatte das Los-Abo vergessen und erfuhr den Gewinn erst vor Ort mit seiner Familie.
  • Die Familie will vorerst nicht umziehen, behält das Haus jedoch und lädt zuerst ihre Angehörigen ein.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Glück muss man haben.“ Das hat sich wohl auch Steven Hoffmann aus Königs Wusterhausen gedacht, als er ein Los-Abo der Soziallotterie Omaze abschließt.

Omaze ist eine staatlich lizenzierte Lotterie, die mit Häusern, Autos und Geldgewinnen lockt und gleichzeitig wohltätige Zwecke finanziert. Wie die Water Is Right Foundation, die sich für die Aufwertung lokaler Wasserressourcen einsetzt.

Bei Omaze müssen keine Zahlen ausgewählt werden wie beim typischen Lotto. Vielmehr schließt man ein Abo ab und ist bei jeder neuen Ziehung dabei – so wie Steven Hoffmann.

Lotterie-Gewinn: Haus mit Sauna, Fitnessraum und Waldstück

Ganz ohne Glückszahlen also gewinnt Steven Hoffmann, der als Abteilungsleiter in einer Supermarktkette in KW arbeitet, das historische Landgut in Haan bei Düsseldorf. Und das, obwohl er das Abo schon vergessen und seiner Frau Marina auch nichts davon erzählt hat. „Ich habe bisher noch nie etwas gewonnen, das war das erste Mal. Und dann gleich so ein Gewinn – das ist echt unglaublich“, verrät er.

Die Verantwortlichen von Omaze hätten versucht, ihn auf seinem Handy zu erreichen, schreibt er auf Nachfrage. Er hätte drei verpasste Anrufe von einer unbekannten Nummer gehabt. Erst als sie ihm eine Nachricht geschickt hätten, habe er zurückgerufen. Was er gewonnen habe, habe er jedoch erst vor Ort erfahren, als er und seine Familie dort überrascht worden seien.

  • Das Haus „Ernenkotten“ in Haan im Bergischen Land.

    Das Haus „Ernenkotten“ in Haan im Bergischen Land.

    Omaze
  • Das Wohnzimmer des Hauses

    Das Wohnzimmer des Hauses.

    Omaze
  • Die Küche im Landhausstil.

    Die Küche im Landhausstil.

    Omaze
  • Sogar einen eigenen Fitnessraum hat das Haus.

    Sogar einen eigenen Fitnessraum hat das Haus …

    Omaze
  • ... Und eine eigene Sauna ...

    … Und eine eigene Sauna …

    Omaze
  • … Sowie ein Gästehaus.

    … sowie ein Gästehaus.

    Omaze
  • Gewinner Steven und Marina Hoffmann auf der Terrasse.

    Gewinner Steven und Marina Hoffmann auf der Terrasse.

    © Parwez
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Das Haus ist 360 Quadratmeter groß und im modernen Landhausstil eingerichtet, hat ein Gästehaus, eine eigene Sauna und einen Fitnessraum. Sogar ein eigenes Waldstück mit Bachlauf gehört dazu. Es ist rund 2,8 Millionen Euro wert. Zusätzlich gewinnt Hoffmann 100 000 Euro Startkapital. „Solch ein Objekt mit so einem Charme bekommt man nur selten zu Gesicht, wir können es immer noch kaum glauben. Der Garten ist riesig und wunderschön. Es gibt ein eigenes Sporthaus auf dem Grundstück, da zählt jetzt keine Ausrede mehr, keinen Sport zu treiben,“ lacht Hoffmann.

„Es ist wie im Märchen“, schwärmt der Gewinner weiter, „in einer Zeit, in der alles immer teurer wird, gewinnt man von heute auf morgen so ein Anwesen“. Dabei hatte das Paar die Überlegungen zum Kauf eines Eigenheims mit Blick auf die zu bewältigenden Kosten bereits verworfen. „Schulden, bis wir weit über 60 Jahre alt sind, wollten wir nicht.“

Baumhaus ist ein Kindheitstraum

Für Marina Hoffmann schließt sich beim Blick auf das Baumhaus im großen Garten ein persönlicher Kreis: „Wir kommen aus einfachen Verhältnissen. Ein Baumhaus war immer ein Kindheitstraum von mir. Dass dieser Traum jetzt für unseren Sohn – und damit verspätet auch für mich – wahr wird, ist unbeschreiblich.“

Hinziehen möchten der 40-Jährige, seine 35‑jährige Frau und der dreijährige Sohn erst mal nicht. Schließlich seien sie beide in der Gegend Königs Wusterhausen aufgewachsen, ihre Familie und Freunde würden hier leben und ein Abschied würde ihnen schwerfallen. Nicht umsonst seien ihre Familien die Ersten, die sie in ihr neues Anwesen einladen.

Dennoch wollen sie das Landgut erst mal behalten, denn wann, geben sie zu bedenken, „kann man schon mal in so einem Haus leben?“ Wenn sie es verkaufen würden, dann um in ihrer Heimat etwas Eigenes zu suchen. Darüber würden sie sich aktuell aber keine Gedanken machen, so die Familie.

Für Steven Hoffmann bedeutet der Gewinn vor allem ein Stück Sicherheit. „Man wünscht sich für sein Kind immer nur das Beste. Dass all das einmal zu unserem Leben gehören würde, hätten wir uns niemals zu träumen gewagt.“