LR+LR+Klinikum Dahme-Spreewald
: Sana will weitere Anteile – schwindet bald die Mehrheit des Landkreises?

Dass in den Krankenhäusern Lübben und Königs Wusterhausen aufgrund Personalmangel „Lebensgefahr“ herrsche, hat die Geschäftsführung zwar energisch zurückgewiesen. Doch die kritische Diskussion kommt wohl zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.
Von
Ingvil Schirling
Lübben/Luckau
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Schwere Vorwürfe gegen das Klinikum Dahme-Spreewald haben in den vergangenen Tagen für Wirbel im Landkreis gesorgt. Personalmangel führe zu „Lebensgefahr“ für Patienten, hieß es in einer Pressemitteilung der UBL-Fraktion des Kreistags Dahme-Spreewald. Die Probleme bestünden unabhängig von der Corona-Krise und würden dazu führen, dass Patienten verlegt oder Betten gekürzt worden seien. Besonders in der Notaufnahme Königs Wusterhausen sei die Situation problematisch. Der Landkreis müsse dringend prüfen, welche Möglichkeiten es gebe, um dem entgegen zu wirken.