Fluglärm am Flughafen BER
: Wieder zwei Kampfflugzeuge lautstark in der Luft

Zwei Eurofighter der Bundeswehr sind mehrfach lautstark über den Flughafen BER in Schönefeld geflogen. Zusätzlich zu den beiden Kampfflugzeugen gab es Salutschüsse am Terminal.
Von
Till Eichenauer
Schönefeld
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Die beiden Eurofighter und die Regierungsmaschine über dem Flughafen BER, fotografiert von Planepotter Tino Lehmann.

Die beiden Eurofighter im Tiefflug über dem Flughafen BER, fotografiert von Planespotter Tino Lehmann.

Tino Lehmann
  • Zwei Eurofighter flogen lautstark über den Flughafen BER – Anlass war ein Staatsbesuch.
  • Begleitet wurde die Regierungsmaschine des mongolischen Präsidenten Ukhnaa Khurelsukh.
  • Die Jets überflogen Blankenfelde-Mahlow, Eichwalde und Erkner und formierten sich erneut.
  • Am Rollfeld feuerten Haubitzen Salutschüsse. Ein Jet trug eine Sonderbemalung.
  • In sozialen Medien gab es Fragen zu Kosten und Lärmbelastung bei solchen Besuchen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die Anwohner rund um den Flughafen BER haben mal wieder den Krach von zwei Eurofightern über ihren Häusern gehört. Am Montagnachmittag (19.10.) gegen 16 Uhr donnerten zwei der Maschinen von Westen her über die Flughafengemeinden, erst über Blankenfelde-Mahlow und dann über Eichwalde und Erkner.

Grund war einmal mehr ein Staatsbesuch. Dieses Mal vom Präsidenten der Mongolei, Ukhnaa Khurelsukh, der zwei Tage lang die deutsche Hauptstadt besucht. Die Regierungsmaschine wurde von zwei Kampfflugzeugen der Bundeswehr begleitet.

Planespotter Tino Lehmann hatte am Montag die Maschine des Präsidenten auf dem Weg zum Flughafen BER auf dem Flugradar im Netz entdeckt und sich auf den Weg gemacht, um die seltene Maschine zu fotografieren. Die beiden Eurofighter, die den Staatsgast begleiteten, seien für seine Kamera eher „Beifang“ gewesen – auch wenn einer der Jets wegen seiner Sonderbemalung interessant war.

Mongolischer Präsident mit Salutschüssen am BER empfangen

„Die Eurofighter sind zunächst relativ hoch über das Gelände geflogen, haben sich dann noch einmal gesammelt und sind nach der Landung der Präsidentenmaschine ein zweites Mal im Formationsflug über den Flughafen geflogen“, sagt Tino Lehmann. Außerdem habe er dann am Rollfeld die Haubitzen gesehen, die dort Salutschüsse für den Staatsgast abgefeuert haben. Dem gesamten militärischen Zeremoniell begegnet der Planespotter allerdings mit Skepsis: „Es ist interessant, aber aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäß“, so Lehmann.

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Die beiden Eurofighter und die Regierungsmaschine über dem Flughafen BER, fotografiert von Planepotter Tino Lehmann.

Die Regierungsmaschine nach der Landung am Montag am Flughafen BER. Die besonderen Staatsmaschinen sind für Planespotter interessant.

Tino Lehmann

Ein Video eines Anwohners auf Facebook zeigt, wie die beiden Kampfjets über Großbeeren, westlich des Flughafens, kreisen. Bevor sie zu einer Art Formationsflug tief über der Landebahn zum Flughafen zurückkehren. In den sozialen Medien fragen sich viele Nutzer ebenfalls, ob der finanzielle Aufwand und die Lärmbelastung bei Staatsbesuchen wie diesen angemessen sind. Zuletzt sorgte der Besuch des Staatspräsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate am Flughafen BER für Aufsehen.

Laut Veröffentlichung auf der Website des deutschen Bundespräsidenten empfing Frank-Walter Steinmeier seinen Amtskollegen aus der Mongolei, um formell eine strategische Partnerschaft der beiden Länder zu vereinbaren. Die beiden Politiker eröffneten dann gemeinsam am Montag die Ausstellung „Dschingis Khan und die Welt der Mongolen“ in der James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel in Berlin.