: So will die „Dahme-Innovation“ wieder mehr Frauen in technische Berufe bringen
Schulen wie das Paul-Gerhardt-Gymnasium in Lübben sind seit vielen Jahren Mint-Einrichtungen – doch auch in Dahme-Spreewald sind Frauen in technischen Berufen in der Minderzahl. Eine Sommerakademie will erste Schritte zur Veränderung machen.
Lili Zhang (links), Chemikerin, und Siqi Xue (rechts), Laborleiterin, prüfen Polymergranulat für ein Experiment bei BASF, einem der weltweit führenden Hersteller von hochwertigen Kunststoffen. Während der Frauenanteil in Fächern wie Chemie oder Biologie nicht so niedrig ist wie in Physik oder Mathematik, hinkt Deutschland dennoch im weltweiten Vergleich bei den Patentanmeldungen von Erfinderinnen weit hinterher. Nur jede zehnte Erfindung stammt von einer Frau, in anderen Ländern sind es 30 Prozent. Auch der Frauenanteil in technischen Berufen ist nach wie vor gering. Eine Initiative in Dahme-Spreewald will das ändern.
Detlef W. Schmalow/BASF SE/obs
Ein Buch über die verschwindend geringe Zahl von Erfinderinnen in Deutschland – gemessen an internationalen Maßstäben – hat die Berliner Patentanwältin Renate Weisse geschrieben. Kurzweilig und unterhaltsam erzählt sie die Geschichte(n) der wenigen Erfinderfinderinnen und geht der Frage auf den Grund, warum das so ist.