Über die Eislaufbahn, mit der Lübben im Winter ein zusätzliches Angebot für Touristen und Einheimische schaffen will, wird erst im September in den Ausschüssen gesprochen. Diese Ankündigung machte Kämmerin Marita Merting in dieser Woche im Finanzausschuss. Coronabedingt sah sich der Anbieter nicht in der Lage, innerhalb eines Monats die Kosten für das jetzt zwei Jahre alte Konzept zu aktualisieren. Bei der Telefonkonferenz Anfang Mai hatte der Anbieter auch darauf verwiesen, dass eine verbindliche Zusage noch im Mai erfolgen müsse, wenn die Bahn im Dezember in Lübben stehen soll, so Merting.
Die Stadtverwaltung Lübben werde die Zeit nutzen, um gemeinsam mit der Tourismus, Kultur und Stadtmarketing Lübben (TKS) über den Standort und die Betreibung der Eislaufbahn zu sprechen. Marit Dietrich, TKS-Geschäftsführerin, bestättigte dies.

Kosten müssen in Lübbener Haushalt eingeplant werden

Zustimmung zu diesem Vorgehen gab es aus den Reihen der Stadtverordneten. Benjamin Kaiser (CDU) sieht es als „sinnvoll“ über aktuelle Preise zusprechen. Zumal die Kosten auch im Haushalt eingeplant werden müssen. Überrascht war Sven Richter (Linke) von dem großen Vorlauf, der für Einrichtung der Eislaufbahn nötig ist.
Als zum Jahresbeginn erstmals über die Eislaufbahn gesprochen wurde, bezifferte das Konzept die Kosten auf rund 240 000 Euro pro Jahr. Dieser Summe können mögliche Einnahmen aus Eintrittsgeldern und dem Verleih von Schlittschuhen entgegengestellt werden. Auch zu diesen Details soll der Anbieter im September Auskunft geben.