Einkaufen in Königs Wusterhausen
: Würth plant 24-Stunden-Shop an der Autobahn A10

Werkzeug-Hersteller Würth will sich mit seiner neuen Berlin-Brandenburg-Zentrale in Königs Wusterhausen an der A10 niederlassen – inklusive 24-Stunden-Markt. Wo genau an der Autobahn und ab wann?
Von
Jana Scholz
Königs Wusterhausen
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So wird die neue Niederlassung des Werkzeugproduzenten Würth in Königs Wusterhausen einmal aussehen.

So soll die neue Niederlassung des Werkzeugproduzenten Würth in Königs Wusterhausen einmal aussehen.

Hörmann BauPlan
  • Würth plant eine neue Zentrale in Königs Wusterhausen an der A10, inklusive 24-Stunden-Shop.
  • Bauvorhaben im Technologiepark Funkerberg beginnt im April, genaue Termine noch offen.
  • Der Standort in Wildau wird nach Eröffnung der neuen Filiale geschlossen.
  • "Würth 24"-Konzept ermöglicht Einkauf rund um die Uhr, teils ohne Personal.
  • Weitere Firmen im Gewerbepark: Gemtec und Spedition Walter Schmidt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Viele Jahre war es im Gespräch, nun soll es endlich losgehen. Der weltweit bekannte Werkzeugkonzern Würth, dessen Dach die Adolf Würth GmbH & Co.KG mit Hauptsitz im Baden-Württembergischen Künzelsau ist, beginnt demnächst mit dem Bau einer neuen Zentrale für Berlin und Brandenburg. Sie soll im Technologiepark am Funkerberg in Königs Wusterhausen entstehen.

Das Bauvorhaben in dem Industriepark an der B179 ist schon seit einigen Jahren im Gespräch. Bei der letzten Stadtverordnetenversammlung Mitte März hat die KWer Bürgermeisterin Michaela Wiezorek (parteilos) bekannt gegeben, dass zeitnah der erste Spatenstich vollzogen werden soll. Schraubenkönig Würth ist in der Region sowohl unter Hand- als auch unter Heimwerkern bekannt und etabliert – schon seit Jahren gibt es einen Standort im Wildauer Kleingewerbegebiet gegenüber des A10 Centers.

Würth baut im Technologiepark Königs Wusterhausen an der B179

Sobald die Bauarbeiten für die neue Berlin-Brandenburg-Niederlassung in Königs Wusterhausen abgeschlossen sind, will man die Wildauer Filiale schließen. Das Neubauvorhaben soll laut eines Unternehmenssprechers innovativ sein. Handwerker und Kunden sollen dann an sechs Tagen in der Woche rund um die Uhr bei Würth einkaufen können. „Würth 24“ heißt das Markt-Konzept dahinter. Dabei werden Waren- und Auftragserfassung elektronisch über App und QR-Code gesteuert.

Ganz ohne Personal aus Fleisch und Blut wird es dann aber auch nicht ablaufen: „Tagsüber ist die Würth24-Niederlassung zu den regulären Öffnungszeiten mit Mitarbeitenden besetzt, die für eine kompetente Beratung zur Verfügung stehen“, sagt Hannes Hofer aus der Unternehmenskommunikation.

Diese Unternehmen sind bereits am Funkerberg angesiedelt

Die günstige Verkehrslage unweit vom Schönefelder Kreuz und der nahen Anbindung zur Autobahn A10 haben bereits einige Industrieunternehmen für sich entdeckt. So hat beispielsweise das Unternehmen Gemtec, das seinen Hauptsitz in Niederlehme hat, bereits eine Zweigniederlassung am Funkerberg errichtet. Aber auch das Speditionsunternehmen Walter Schmidt profitiert von dem verkehrsgünstigen Standort in Königs Wusterhausen und lässt seine 40-Tonner von dort aus in alle Himmelsrichtungen starten.

Blick von der B179 auf das Baugrundstück der Firma Würth im Technologiepark Königs Wusterhausen - bald beginnen die Bauarbeiten.

Blick von der B179 auf das Baugrundstück der Firma Würth im Technologiepark Königs Wusterhausen - bald beginnen die Bauarbeiten.

Jana Scholz

Wann genau die Bauarbeiten für die Würth-Niederlassung auf dem Gelände am Eingang des Gewerbeparks beginnen, ist derzeit noch unklar. Man suche aktuell nach einem Termin für die Grundsteinlegung, die im April anvisiert ist.