Ehrenamt in Lübben
: Werner Kuhtz erhält besondere Würdigung

Werner Kuhtz wird für sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Dabei steht seine Arbeit für Paul Gerhardt im Vordergrund.
Von
Daniel Jander
Lübben
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trägt sich ins Goldene  Buch der Stadt ein. Damit wird sein ehrenatliches Engagement ausgezeichnet.

Werner Kuhtz trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Damit wird sein ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

©Stadt Lübben, B. Möbes
  • Werner Kuhtz erhielt den Lübbener Ehrenamtspreis 2026 und trug sich ins Goldene Buch ein.
  • Gewürdigt wurde sein jahrzehntelanges Engagement für Paul Gerhardt und die Stadt Lübben.
  • Im Gedenkjahr 2026 prägte er das Paul-Gerhardt-Zentrum und den Landesposaunentag – beides Höhepunkte.
  • Das restaurierte Paul-Gerhardt-Bild kehrte in die Kirche zurück, was sein Einsatz mit ermöglichte.
  • Darüber hinaus engagierte er sich für die Schlossinsel und die Lübbener Städtepartnerschaften.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Werner Kuhtz wurde am 27. August 2026 im Rahmen der Verleihung des Lübbener Ehrenamtspreises für sein jahrzehntelanges Engagement für die Stadt Lübben, den Paul-Gerhardt-Verein, die Schlossinsel und die Städtepartnerschaften mit der Eintragung in das Goldene Buch der Stadt geehrt. Besonders gewürdigt wurde sein prägender Einsatz für das Paul-Gerhardt-Erbe und das Gedenkjahr 2026 mit dem Paul-Gerhardt-Zentrum, dem Landesposaunentag und der Rückkehr des restaurierten Paul-Gerhardt-Bildnisses in die Paul-Gerhardt-Kirche. Das hat die Stadt Lübben mitgeteilt.

Im Rahmen der Verleihung des Lübbener Ehrenamtspreises 2026 am 27. August wurde Werner Kuhtz für sein langjähriges und herausragendes Engagement für die Stadt Lübben  mit der Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Lübben geehrt. Die Würdigung gilt insbesondere seinem jahrzehntelangen Einsatz für den Erhalt und die Vermittlung des Paul-Gerhardt-Erbes sowie seinem vielfältigen Engagement für das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Stadt.

Als Vorsitzender des Paul-Gerhardt-Vereins Lübben e. V. hat Werner Kuhtz maßgeblich dazu beigetragen, das Andenken an den bedeutenden Kirchenliederdichter und Theologen lebendig zu halten. Eine besondere Rolle spielte dabei die Entwicklung des Paul-Gerhardt-Zentrums, dessen Eröffnung für ihn und den Verein ein wichtiger Meilenstein war. Der Aufbau des Zentrums war ein Kraftakt, wurde jedoch zu einem besonderen Höhepunkt der Paul-Gerhardt-Arbeit in Lübben.

Werner Kuhtz ist Vorsitzender des Paul-Gerhardt-Vereins Lübben e. V.

Gerade im Paul-Gerhardt-Gedenkjahr 2026 zeigte sich die Bedeutung dieses Engagements in besonderer Weise. Anlässlich des 350. Todestages Paul Gerhardts hatten die Stadt Lübben (Spreewald), der Paul-Gerhardt-Verein, die Evangelische Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Lübben und zahlreiche Partner ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Konzerte, Theater, Ausstellungen sowie Kinder- und Bürgerprojekte machten Leben und Wirken des Kirchenliederdichters über das gesamte Jahr hinweg erlebbar.

Ein Höhepunkt des Gedenkjahres war der Landesposaunentag im Juni 2026, der zahlreiche Musiker sowie Gäste nach Lübben führte. Werner Kuhtz war dabei nicht nur als Vorsitzender des Paul-Gerhardt-Vereins engagiert, sondern auch persönlich eng mit der musikalischen Tradition verbunden: Bereits seit seinem zwölften Lebensjahr ist er Mitglied im Evangelischen Posaunenchor.

v. l. n. r. Dr. Peter Rogalla, Werner Kuhtz, Jens Richter

Werner Kuhtz (Mitte) trug sich jetzt in das Goldene Buch der Stadt Lübben ein. Zu den ersten Gratulanten gehörten Dr. Peter Rogalla  (li., Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung) und Bürgermeister Jens Richter (re.).

©Stadt Lübben, B. Möbes

Ein weiteres besonderes Zeichen setzte im Gedenkjahr die Rückkehr des restaurierten Paul-Gerhardt-Bildnisses in die Paul-Gerhardt-Kirche. Auch dieses Projekt fügt sich in das langjährige Wirken von Werner Kuhtz ein, das von dem Anspruch geprägt ist, Lübbens Paul-Gerhardt-Erbe zu bewahren und zugleich für kommende Generationen zugänglich zu machen, erklärt die Stadt Lübben.

„Werner Kuhtz hat Lübben auf ganz unterschiedliche Weise geprägt.“
Jens Richter
Bürgermeister der Stadt Lübben

„Paul Gerhardt haben nur wir“, sagte Werner Kuhtz einst und brachte damit seine Überzeugung zum Ausdruck, dass Lübben eine besondere Verantwortung für das Erbe des Kirchenliederdichters trägt. Seine Verbundenheit mit der Stadt fasst er zugleich schlicht zusammen: „Lübben ist meine Heimat.“

Das Wirken von Werner Kuhtz beschränkt sich jedoch nicht auf Paul Gerhardt, erklärt die Stadt Lübben. Über viele Jahre engagierte er sich für die Entwicklung und Gestaltung der Stadt. Besonders eng verbunden ist sein Name mit der Lübbener Schlossinsel. Bereits seit 1990 begleitete er im Auftrag der Stadt zunächst als Projektleiter und später bei der Baudurchführung die Gestaltung des heute prägenden innerstädtischen Freiraums.

Engagement geht weit über Paul Gerhardt hinaus 

Auch im Städtepartnerschaftsverein bringt sich Werner Kuhtz aktiv ein und unterstützt damit den Austausch und die Verbindungen Lübbens zu seinen Partnerstädten. Für sein vielfältiges Engagement wurde Werner Kuhtz bereits als „Lübbener Stadtheld“ gewürdigt. Mit der Eintragung in das Goldene Buch erfährt sein jahrzehntelanger Einsatz nun eine besondere städtische Anerkennung.

Die Laudatio zur Eintragung hielt Hubertus Schulz, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins. Die Ehrung würdigte damit einen Menschen, der über Jahrzehnte hinweg an vielen Stellen Verantwortung für Lübben übernommen und sich mit großer persönlicher Verbundenheit für die Stadt eingesetzt hat.

„Werner Kuhtz hat Lübben auf ganz unterschiedliche Weise geprägt. Sein Engagement für die Schlossinsel, sein Einsatz für die Städtepartnerschaften und vor allem sein unermüdliches Wirken für Paul Gerhardt zeigen, wie eng persönliche Leidenschaft und Verantwortung für die eigene Heimat miteinander verbunden sein können“, würdigte Bürgermeister Jens Richter.

„Gerade im Paul-Gerhardt-Gedenkjahr hat Werner Kuhtz gemeinsam mit dem Paul-Gerhardt-Verein Außergewöhnliches geleistet. Das Goldene Buch ist deshalb ein angemessener Ort, um seinen Namen und sein Wirken dauerhaft mit der Geschichte unserer Stadt zu verbinden.“