Covid-19
: Zweiter Corona-Toter in Dahme-Spreewald

Am Samstag, 4. April, ist der zweite Todesfall eines an Covid-19 Erkrankten im Landkreis Dahme-Spreewald bestätigt worden. Unterdessen steigt die Zahl der Infizierten weiter.
Von
Ingvil Schirling
Lübben/Luckau
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115 positiv getestete Corona-Infizierte hat das Labor für den Landkreis Dahme-Spreewald am Samstag, 4. April, bestätigt und damit nur zwei mehr als Freitag. Und es gibt eine traurige Nachricht.

Hendrik Schmidt/dpa

Nur wenige Tage nach dem ersten Dahme-Spreewälder, der an den Folgen des Coronavirus starb, ist ein zweiter Toter im Zusammenhang mit der Pandemie im Landkreis zu beklagen. Das hat das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung am Wochenende bestätigt. Es handelt sich demnach um einen 77-Jährigen mit Vorerkrankungen. Er starb im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen. Landrat Stephan Loge sprach den Angehörigen sein Beileid aus.

Geringer Anstieg bei den Infektionszahlen

Vom Labor zurückgemeldet wurden in Dahme-Spreewald am Sonntag, 5. April, 117 positive Fälle der Corona-Infektion im Kreisgebiet und damit zwei mehr als am Samstag. In Lübben blieb es bei den 15 Fällen, in Königs Wusterhausen sind es 38, in Zeuthen 14, Mittenwalde hat neun, Schönefeld, die Gemeinde Heidesee, das Amt Schenkenländchen und die Stadt Wildau verzeichnen jeweils sieben, das Amt Unterspreewald weiterhin vier, Eichwalde und Schulzendorf je drei, die Gemeinden Heideblick und Märkische Heide sowie das Amt Lieberose/Oberspreewald je einen.

Momentan befinden sich Landkreis-Angaben zufolge nur noch vier Personen in stationärer Behandlung, die übrigen in häuslicher Isolation. Positiv ist, dass mittlerweile 14 nachgewiesene Covid-19-Erkrankte wieder gesund sind. Diese Zahl blieb im Vergleich zum Freitag gleich.

Unveränderte Infektionszahl in Teltow-Fläming

Wenig Veränderung hat es auch im Landkreis Teltow-Fläming gegeben. Es gibt weiterhin zwei Erkrankte und positiv Getestete in Dahme und drei in Baruth. Die Zahl der Infektionen blieb mit 67 im Vergleich zu Freitag unverändert. Die Zahl der Verdachtsfälle stieg auf 123. 87 Personen befinden sich den Verwaltungsinformationen zufolge in Quarantäne.