Seit dem 23. April sind 72 neue Corona-Infektionen im Landkreis Dahme-Spreewald bestätigt worden. Die Zahl der Corona-Toten hat sich um zwei auf insgesamt 235 am Dienstag erhöht. Trotzdem gibt es auch einen kleinen Lichtblick.
Erstmals seit Wochen fällt die 7-Tage-Inzidenz. Sie lag am 27. April bei 110. In der vergangenen Woche hat der Kreis noch 142 gemeldet. Entscheidend ist nun der Schwellenwert von 100. Wird sie an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, trete die Bundes-Notbremse außer Kraft und es gelte die brandenburgische Eindämmungsverordnung, teilt der Landkreis mit.
Ob und wann dies der Fall sein könnte, lässt sich nicht abschätzen, denn aktuell gelten 410 Personen im gesamten Kreis als tatsächlich infiziert. 30 von ihnen werden im Krankenhaus behandelt, vier auf der Intensivstation. In den Kommunen im Süden des Kreises sind jeweils zwischen 12 und 27 Personen infiziert.

40 Prozent der Infektionen werden von Mutationen verursacht

Sorgen macht dagegen der Nachweis der ansteckenderen Mutationen des Covid-19-Virus. Seit Mitte Februar wurde es in 711 Fällen festgestellt, das bedeutet über 40 Prozent der Infektionen werden von den Mutanten verursacht.
In Teltow-Fläming liegt die Sieben-Tage-Inzidenz zum 27. April bei 113,5. Sechs Neuinfektionen wurden in den vergangenen 24 Stunden nachgewiesen. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Landkreis auf insgesamt 6295. Im Dahme sind derzeit 31 Personen infiziert. Die Gemeinde Ihlow zählt 14 Fälle, Dahmetal vier.