Im Landkreis Dahme-Spreewald müssen immer mehr Menschen, die an Corona erkranken, stationär behandelt werden. Binnen einer Woche stieg die Zahl am Dienstag auf insgesamt 33 Personen, von denen sieben intensivmedizinisch betreut werden. Vor sieben Tagen waren 25 Erkrankte im Krankenhaus und nur vier von ihnen in intensivmedizinischer Behandlung. Der Landkreis meldet, dass von den insgesamt 54 in den Krankenhäusern vorhandenen Intensivbetten aktuell 42 belegt sind. Erhöht hat sich die Zahl der an oder mit einer Corona-Infektion Verstorbenen auf insgesamt 15 seit Beginn der Pandemie. In der vergangenen Woche starben fünf Erkrankte.
Die Zahl der mit dem Corona-Virus-Infizierten steigt ebenfalls an. Innerhalb von 24 Stunden kamen bis Dienstag früh 34 laborbestätigte Fälle dazu. Damit gelten 213 Personen als tatsächlich erkrankt. Die Sieben-Tage-Inzidenz (Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen je 100 000 Einwohner) stieg damit auf 122. Dies ist der bisher höchste Wert im bisherigen Verlauf der Corona-Pandemie in Dahme-Spreewald.
Die Neuerkrankungen verteilen sich dabei immer noch recht gleichmäßig über die Kommunen des gesamten Landkreises. Neu hinzugekommen sind ein Infektionsfall in der Kita „Waldkobolde“ in Heideblick und zwei weitere Personen in der Grundschule „Rosa Luxemburg“ in Luckau. Andere Einrichtungen wie das Luckauer Gymnasium, das Oberstufenzentrum in Lübben und Kitas in Lieberose, Straupitz oder Biebersdorf sind seit Tagen oder Wochen coronafrei.
Tatsächlich erkrankt sind mit Stand Dienstag in Lübben neun, in Luckau 29, in den Gemeinden Heideblick und Märkische Heide jeweils sieben, im Amt Lieberose/Oberspreewald 13 und im Amt Unterspreewald 19 Personen.
Bleiben Sie informiert mit dem kostenlosen Newsletter der LR-Chefredaktion.
Hintergründe zum Coronavirus in der Lausitz finden Sie in diesem Dossier.