Der bundesweite Verband von Zeichnerinnen und Zeichnern, die Cartoonlobby, wendet sich mit einer Petition an die Kulturpolitiker des Bundestages, um das Ende seines privat betriebenen Museums in der Hauptstadtregion zu verhindern und Unterstützung für seine „Stiftung Museen für Humor und Satire“ einzufordern, teilt Andreas Nicolai, Leiter des Cartoonmuseums Brandenburg, mit.
Zu den Erstunterzeichnern der öffentlichen Petition (openpetition.de/cartoonmuseumretten) zählen namhafte Karikaturisten und Cartoonisten wie Klaus Stuttmann, Reiner Schwalme, Peter Butschkow, Harald Kretzschmar, Kriki, Rainer Schade, Karl-Heinz Schoenfeld und andere.
Nun sind auch alle Freunde von Karikatur und Cartoon, die Besucher vom Cartoonmuseum Brandenburg und die Partner aus zehn Jahren Tätigkeit in  Luckau aufgerufen, durch ihre Unterschrift zum Erhalt eines Forums der Komischen Künste in der Hauptstadtregion beizutragen.
Das Cartoonmuseum in Luckau verabschiedet sich derzeit mit einer letzten Ausstellung. „Friede, Freude … Eierkuchen? – Karikaturen zu Kaltem Krieg & fragilem Frieden von 1945 bis heute“ lautet der Titel der Schau, welche die umfangreiche Sammlung und das Potenzial aktueller Arbeiten der Cartoonlobbyisten in den Fokus rückt. Am 1. November enden die Aktivitäten in Luckau.
Die Petition fordert, die Rahmenbedingungen zu schaffen und sich dafür einzusetzen, dass die „Stiftung Museen für Humor und Satire“ der Cartoonlobby in die Lage versetzt wird, einen neuen Sitz zu beziehen.