Vermisst in Boxberg
: 57-Jähriger verschwunden – Rettungshundestaffel im Einsatz

Die Polizei hat in Boxberg nach einer vermissten Person gesucht. Schließlich werden die Rettungshunde alarmiert. Wie die Suche ausgeht.
Von
Regina Weiß
Boxberg
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Lars Hofmann mit Tammi und Luisa Derno mit Asco sind nach Boxberg gekommen, um bei der Suche nach einer vermissten Person zu helfen.

Regina Weiß

Das Gelände am Ortsrand von Boxberg – rund um das Wasserwerk – kann schon ziemlich unwegsam und unübersichtlich sein. Hier nach jemandem zu suchen, kann dauern. Es geht schneller, wenn dafür ausgebildete Hunde zum Einsatz kommen.

Deshalb wird am Freitag (22. März) der Verband der Sächsischer Rettungshunde alarmiert. 19 Staffeln sind dort im Freistaat organisiert. Norbert Herbst von der Rettungshundestaffel Sachsen-Ost leitet den Einsatz.

Hintergrund ist, seit Mittwoch, 20. März, wird ein 57-jähriger Boxberger vermisst. Die Polizei hatte bereits nach ihm gesucht. Nun sollen die Hundestaffeln helfen. Dazu zählen auch Lars Hofmann und Hündin Tammi. Sie ist seit Februar dieses Jahres geprüfter Hund. Für Luisa Derno und ihren Asco, die beide in Ausbildung sind, geht es um das Sammeln von Erfahrungen.

Fälle für Rettungshundestaffeln nehmen zu

Insgesamt machen sich 14 Personen mit sieben Hunden auf den Weg nach Boxberg. Für einige ist bereits auf der Anfahrt der Einsatz zu Ende. Der gesuchte Mann ist gefunden worden.

Nach Informationen von LR.de hat ihn ein Nachbar in der häuslichen Umgebung bemerkt. Sofort wird der Notarzt informiert.

Die Suche im Wald nach vermissten Menschen zählt Norbert Herbst zu den klassischen Situationen für die ausgebildeten Suchhunde. Aber auch medizinische Notfälle, verirrte Pilzsucher oder weggelaufene Kinder sind Einsatzszenarien. Und die Helfer mit vier Pfoten samt Hundeführer werden immer öfter gebraucht. „Waren es anfangs drei, vier Einsätze im Jahr, sind es jetzt 40.“