Unfall in Cunewalde: Fahrer entzieht sich Kontrolle, baut Unfall und haut ab

Als ein Mann in einem Mercedes von der Bundespolizei in Cunewalde (Landkreis Bautzen) kontrolliert werden sollte, raste er davon. Es kam zu einem Unfall, der Autofahrer flüchtete - wurde einen Tag später aber geschnappt. (Symbolfoto)
Jonas Güttler/dpa- Verfolgungsfahrt in Weigsdorf-Köblitz: Mercedes flüchtete vor Bundespolizei und verunfallte.
- Der Fahrer kam nach einer Rechtskurve von der Straße ab und prallte gegen ein Gebäude.
- Er floh zu Fuß; Fahndung mit Landes- und Bundespolizei, Hubschrauber und Spürhund blieb zunächst ohne Erfolg.
- Am Folgetag stellte eine Streife in Eulowitz einen verletzten 23-Jährigen – Handschellen klickten.
- Polizei: Keine Schüsse gefallen – sichtbare Löcher wohl Unfallfolgen; Wagen zuvor in Mainz gestohlen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu einer Verfolgungsfahrt ist es am Mittwoch (29. Juli) gegen 11.20 Uhr in Weigsdorf-Köblitz, einem Ortsteil von Cunewalde (Landkreis Bautzen), gekommen. Ein Mann in einem Mercedes sollte von der Bundespolizei in Cunewalde kontrolliert werden.
Der Fahrer des Autos gab jedoch Gas und flüchtete über die Oberlausitzer Straße in Richtung Weigsdorf-Köblitz. Nach einer Rechtskurve kam das Auto von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Gebäude. Anschließend sprang der Mann aus dem Wagen und floh zu Fuß.
Streifen der Bundes- und Landespolizei fahndeten nach dem flüchtigen Fahrer. Auch ein Polizeihubschrauber und ein Personensuchhund unterstützten die Suche. Diese blieb am Mittwoch zunächst ohne Erfolg.
An dem Mercedes entstand durch den Unfall ein Sachschaden von rund 40.000 Euro. Nach Angaben der Polizeidirektion Görlitz vom Donnerstag (30. Juli) war das Fahrzeug zuvor in Mainz gestohlen worden.
Am Donnerstag meldeten Zeugen in Eulowitz einen Mann, der an einen Baum gelehnt saß und anschließend am Straßenrand weiterlief. Eine Streife fuhr zum Ort und stellte den Mann. Dabei handelte es sich um einen 23-Jährigen. Weil er verletzt war, wurde er zunächst in einem Rettungswagen behandelt. Danach klickten bei dem Tatverdächtigen die Handschellen.
Die weiteren Ermittlungen in dem Fall führt die Soko Kfz.
Zugleich stellte die Polizei Klatsch aus sozialen Medien klar. Dort war am Mittwochabend offenbar ein Foto des verunfallten Fahrzeugs aufgetaucht, auf dem angeblich Einschusslöcher zu sehen sein sollen. Die Polizeidirektion Görlitz betonte jedoch, dass es bei dem Einsatz definitiv keine Schussabgabe gegeben habe. Bei den sichtbaren Schäden handele es sich vermutlich um Folgen des Unfalls oder etwas Ähnliches.

