Tuberkulose in Hoyerswerda
: Weiterer Tbc-Fall am Schulzentrum entdeckt

Am Schulzentrum „Konrad Zuse“ in Hoyerswerda ist eine weitere Tuberkulose-Infektionen bekannt geworden. Die Bevölkerung sieht das Gesundheitsamt bislang nicht in erhöhter Gefahr.
Von
Ronald Ufer
Hoyerswerda
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Ein Arzt betrachtet ein Röntgenbild der Lunge. Tuberkulose kann über ein Röntgenbild diagnostiziert werden. In den vergangenen vier Wochen hat es im Land Brandenburg elf Neuinfektionen gegeben. Auch Lausitzer Kliniken behandeln Tbc-Patienten.

Arzt betrachtet Röntgenbild

Ein Arzt betrachtet ein Röntgenbild der Lunge. Tuberkulose kann über ein solches Röntgenbild diagnostiziert werden. Am Schulzentrum in Hoyerswerda ist ein weiterer Tbc-Fall entdeckt worden.

Soloviova Liudmyla/stock.adobe
  • Weitere Tuberkulose-Infektion am Schulzentrum „Konrad Zuse“ in Hoyerswerda entdeckt.
  • Rund 140 Kontaktpersonen wurden untersucht und ärztlich begleitet – Nachuntersuchungen laufen.
  • Zwei betroffene Personen befinden sich in stationärer medizinischer Behandlung.
  • Der Schulbetrieb wird am Ausweichstandort Kamenz ohne Einschränkungen fortgeführt.
  • Gesundheitsamt: Bevölkerung nicht erhöht gefährdet – nur wenige Infizierte erkranken tatsächlich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei der Untersuchungen nach der Tuberkulose-Erkrankung am Beruflichen Schulzentrum „Konrad Zuse“ wurde eine weitere Person positiv getestet. Sie befindet sich nach Angaben des Gesundheitsamtes in stationärer medizinischer Behandlung.

Bisher wurden nach dem ersten Fall rund 140 Kontaktpersonen vorsorglich untersucht und ärztlich begleitet. Die Umgebungsuntersuchungen werden fortgesetzt. Die zuerst erkrankte Person aus Hoyerswerda befindet sich ebenfalls in stationärer medizinischer Behandlung.

Aufgrund der Inkubations- und Testzeiträume können weitere positive Befunde nicht ausgeschlossen werden. Entsprechende Nachuntersuchungen sind Teil des vorgesehenen Standards. Der Betrieb am Beruflichen Schulzentrum „Konrad Zuse“ kann am Ausweichstandort Kamenz uneingeschränkt fortgeführt werden.

Für die Bevölkerung in Hoyerswerda besteht nach aktueller Einschätzung keine erhöhte Gefährdung. Ein positiver Test bedeute nicht automatisch eine Erkrankung. Er zeige häufig, dass sich das Immunsystem mit dem Erreger befasst habe, betont das Gesundheitsamt. Nur ein kleiner Teil der Infizierten erkranke tatsächlich an Tuberkulose. Bei Personen mit geschwächtem Immunsystem sei die Wahrscheinlichkeit höher.