Tier in Haselbachtal
: Kuh im Steinbruch gefangen, Rettungseinsatz für Luise

Eine Kuh steckt in einem Steinbruch in Haselbachtal an einer Steilwand fest. Die Rettung ist extrem schwierig. Beinahe wäre der erste Versuch schiefgegangen.
Von
Susann Michalk,
Rico Löb
Haselbachtal
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SpektaKUHläre Rettung: Kuh Luise ist gefangen in einem Steinbruch in Haselbachtal (Landkreis Bautzen). Feuerwehr, THW und Höhenretter versuchen, die ausgebüxte Kuh aus der misslichen Lage zu befreien.

SpektaKUHläre Rettung: Kuh Luise ist gefangen in einem Steinbruch in Haselbachtal (Landkreis Bautzen). Feuerwehr, THW und Höhenretter versuchen, die ausgebüxte Kuh aus der misslichen Lage zu befreien.

xcitepress/Rico Loeb
  • In Haselbachtal steckt Kuh Luise auf einem Felsvorsprung in einem Steinbruch fest.
  • Feuerwehr, THW und Höhenretter sichern das Gelände – die Rettung gilt als schwierig.
  • Eine zweite ausgebüxte Kuh wurde noch am Abend in aussichtsloser Lage gefunden und erschossen.
  • Erster Hebeversuch mit THW-Kran scheiterte, Luise drohte nach Sedierung abzustürzen.
  • Ein privater Kran soll Luise mit Gurtgeschirr bergen; ob und wann es gelingt, ist offen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Haselbachtal (Landkreis Bautzen) läuft ein aufwendiger Rettungseinsatz für Kuh Luise. Das Tier war zuvor gemeinsam mit einer zweiten Kuh am Freitagabend (1.5.) ausgebüxt. Während eine der beiden Kühe noch am Abend in einer ausweglosen Lage gefunden wurde und erschossen werden musste, blieb Luise zunächst verschwunden.

Am Samstagmorgen (2.5.) wurde Luise dann im Bereich der Jahnstraße an der Steilwand eines Steinbruchs entdeckt. Die Kuh stand hoch oben auf einem Felsvorsprung, von dem es nach allen Seiten steil abfiel. Wie sie dorthin geraten war, ist den Angaben zufolge noch nicht restlos geklärt. Vermutet wird, dass sie sich im felsigen Gelände verirrt hatte.

Schnell war klar, dass die Rettung schwierig werden würde. Freiwillige Feuerwehren aus der Region sicherten das Gelände im Haselbachtal, die Höhenrettung der Berufsfeuerwehr Bautzen übernahm den Einsatz an der Wand. Auch das Technische Hilfswerk war vor Ort.

Zunächst sollte ein Kran des THW die sedierte Kuh von dem Vorsprung heben. Dieser Versuch scheiterte jedoch wegen technischer Probleme. Deshalb wurde ein privates Kranunternehmen mit schwerem Gerät nachgefordert.

  • In diesem Steinbruch ist Kuh Luise ist gefangen.

    In diesem Steinbruch ist Kuh Luise ist gefangen.

    xcitepress/Rico Loeb
  • Kuh Luise ist gefangen in einem Steinbruch in Haselbachtal (Landkreis Bautzen). Feuerwehr, THW und Höhenretter sind vor Ort.

    Kuh Luise ist gefangen in einem Steinbruch in Haselbachtal (Landkreis Bautzen). Feuerwehr, THW und Höhenretter sind vor Ort.

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  • Einem Tierarzt ist es gelungen, die Kuh zu sedieren.

    Einem Tierarzt ist es gelungen, die Kuh zu sedieren.

    xcitepress/Rico Loeb
  • Kuh Luise ist zwar mit Seilen gesichert, aber noch nicht abtransportiert. Der erste Hebeversuch musste abgebrochen werden.

    Kuh Luise ist zwar mit Seilen gesichert, aber noch nicht abtransportiert. Der erste Hebeversuch musste abgebrochen werden.

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Besonders brenzlig wurde die Lage bereits vor dem Hebeversuch. Als ein Tierarzt Luise auf dem Felsvorsprung sedierte und das Mittel zu wirken begann, geriet die Kuh gefährlich nah an die Abbruchkante und drohte abzustürzen. Sie hielt sich jedoch auf dem Vorsprung.

Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf dem privaten Kranwagen. Sobald er eintrifft und das Gelände zugänglich ist, soll Luise mit einem Gurtgeschirr von der Wand gehoben werden. Ob und wann die Rettung gelingt, war zunächst offen. Die Einsatzkräfte bereiteten sich weiter auf den nächsten Versuch vor.