Streik in Hoyerswerda: Wann die Busse wieder stillstehen

Die Anzeigetafel am Busbahnhof am Lausitzer Platz in Hoyerswerda zeigt an einem Streiktag in Dauerschleife, welche Linien alle ausfallen.
Catrin Würz- ÖPNV in Hoyerswerda: Verdi ruft zu Warnstreiks von Donnerstag bis Sonnabend auf.
- Betroffen sind VGH, Regionalbus Oberlausitz, Omnibusverkehr Oberlausitz und DB Regio Bus Ost.
- Verdi kritisiert fehlende Fortschritte in der fünften Verhandlungsrunde mit Arbeitgebern.
- Forderungen betreffen 5-Tage-Woche, mehr Urlaub sowie höhere Vergütung und Jahressonderzahlung.
- Eine Ausweitung der Streiks in den kommenden Wochen ist laut Verdi bereits geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat in der Zeit von Donnerstag (9. April 2026) bis Sonnabend (11. April 2026) zu neuen Warnstreiks in Sachsen aufgerufen. Davon betroffen sind auch die Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda, Regionalbus Oberlausitz, Omnibusverkehr Oberlausitz und DB Regio Bus Ost (Niederlassung Lausitz). Eine deutliche Ausweitung der Streikmaßnahmen in den kommenden Wochen ist bereits geplant.
Verdi begründet diese Entscheidung mit der fehlenden Einigung in der fünften Verhandlungsrunde mit der Arbeitgeberseite des Regionalverkehrs Sachsen. Es habe weiter keine konkreten Fortschritte gegeben.
Die Arbeitgeberseite bewege sich nach wie vor ausschließlich innerhalb desselben finanziellen Rahmens und zeige bislang keine Bereitschaft, diesen substanziell zu erweitern, so die Gewerkschaft. Aus Sicht der Verdi-Tarifkommission verhindere diese Haltung eine tragfähige Lösung. Statt echter Verbesserungen werden weiter einzelne, begrenzte Anpassungen gegen andere notwendige Veränderungen aufgerechnet.
Streik im ÖPNV in Hoyerswerda für höhere Einkommen
Zudem liegen laut Verdi zu zentralen Forderungen weiterhin keine Angebote vor. Dies betrifft unter anderem die Verbesserungen bei der Arbeitszeit im Schichtdienst wie die 5-Tage-Woche sowie eine Erhöhung des Jahresurlaubs. Eine spürbare Entwicklung der Einkommen über bessere Vergütung und Jahressonderzahlung sei ebenfalls nicht erkennbar.
„Die Beschäftigten erwarten endlich ernsthafte Bewegung. Stattdessen erleben wir Stillstand auf Kosten der Kollegen und Kolleginnen. Ohne ein deutlich verbessertes Angebot der Arbeitgeber wird es keine Einigung geben“, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Sven Vogel.

