Ein 18-jähriger Audi-Fahrer versuchte am Dienstagabend, 8. Dezember, in Hoyerswerda mehrfach vor der Polizei zu flüchten und brachte damit sich und andere in Gefahr. Mögliche Gründe dafür fanden die Beamten in dem Auto, wie Polizeisprecher Sebastian Ulbrich mitteilt.
Auf der Südstraße wollten sie den Audi erstmals stoppen. Der Fahrer jedoch gab Gas. Über die S 234 ging es nach Seidewinkel, wo eine Radfahrerin zur Seite springen musste. Eine Straßensperre der Polizei umfuhr der Mann einfach – Die Beamten konnten sich noch in den Straßengraben retten. An einer weiteren Kontrollstelle gab er schließlich auf.

Fahrzeuginsassen standen unter Drogen

In dem Auto saß neben dem 18-Jährigen noch ein 16-Jähriger. Beide Deutsche standen laut Polizeiangaben unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Neben Drogenresten fanden die Beamten in dem Fahrzeug ein verbotenes Messer. Auch mit dem Auto selbst war nicht alles in Ordnung: Durch nicht erlaubte Anbauteile war die Betriebserlaubnis des A 4 erloschen. Die Polizisten stellten die verbotenen Gegenstände sicher, ordneten eine Blutentnahme bei dem Fahrer an und untersagten die Weiterfahrt. Die weiteren Ermittlungen beziehen sich auf den Verdacht der Straßenverkehrsgefährdung und auf Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz. Hinzu kommen Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis und Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung.