KnappenMan 2026
: Was den Triathlon im Lausitzer Seenland zum Rekord-Event macht

Der Dreiweiberner See ist Schauplatz eines neuen Bestwerts: So viele Teilnehmer wie 2026 gab es beim KnappenMan noch nie. Ein neuer Wettbewerb sorgte zudem für eine Überraschung.
Von
Jan Augustin
Lohsa
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Der „KnappenMan“ 2026 in Lohsa, hier beim Schwimmen im Dreiweiberner See, hat einen neuen Rekord aufgestellt.

Der „KnappenMan“ 2026 in Lohsa, hier beim Schwimmen im Dreiweiberner See, hat einen neuen Rekord aufgestellt.

KnappenMan e.V. / Silvio Scheffler
  • KnappenMan in Lohsa meldete einen Teilnehmerrekord: 1237 starteten am Dreiweiberner See.
  • Erstmals war die Veranstaltung ausverkauft – der Veranstalter sprach von einem neuen Bestwert.
  • Neu dabei war ein Charitylauf am Freitag mit 467 Teilnehmenden und 8280 Euro für die Krebsgesellschaft.
  • Auf der Langdistanz siegte Florian Mürmanns in 8:43:22, bei den Frauen gewann Stefanie Jeschke.
  • Der Triathlon bietet Distanzen für Einsteiger bis Langdistanz, auch Staffeln sind möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Sparkassen-KnappenMan hat einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt. Bei der 38. Auflage des Triathlons am Dreiweiberner See bei Lohsa gingen am vergangenen Wochenende (29./30. August) insgesamt 1237 Athletinnen und Athleten an den Start. Damit sei die Veranstaltung erstmals in ihrer Geschichte ausverkauft gewesen, teilte der Veranstalter KnappenMan e.V. mit. „Das ist ein neuer Rekord für unseren schnellen Triathlon im Lausitzer Seenland“, erklärte Veranstaltungsleiter Harald Skopi.

Der KnappenMan bietet dabei Wettbewerbe für unterschiedliche Leistungsniveaus. Beim Einsteigerwettbewerb stehen 300 Meter Schwimmen, zehn Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen auf dem Programm. Die Langdistanz umfasst dagegen 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen.

Die einzelnen Disziplinen könnten dabei auch separat oder als Teil einer Staffel absolviert werden, erklärte Skopi. Vor allem auf den kürzeren Distanzen würden deshalb Familien, Vereine oder Firmen teilnehmen. „Genau das macht den KnappenMan aus.“

Charitylauf bringt 8280 Euro für Krebsgesellschaft

Bereits am Freitag (28. August) hatte es eine Premiere gegeben. Erstmals gehörte ein Charitylauf zum KnappenMan. 467 Läuferinnen und Läufer gingen auf Strecken über zwei, vier oder acht Kilometer an den Start. Zeitnahme und Wertungen gab es nicht. Ausgezeichnet wurde lediglich das Team, die Firma oder der Verein mit den meisten Teilnehmern. Die Diakonie gewann mit 22 Läufern.

„Das ist ein Rekord“, sagte Ralf Porzig von der Sächsischen Krebsgesellschaft. „Bei keinem Auftakt hatten wir bisher so viele Teilnehmer.“

Durch Teilnahmegebühren und Spenden kamen nach Angaben des Veranstalters 8280 Euro für die Sächsische Krebsgesellschaft zusammen. Die Organisation verwende die Einnahmen für ihre Arbeit. Auch der mehrfache Skisprung-Weltmeister und Olympiasieger Jens Weißflog, der als Botschafter dabei war, unterstützte die Premiere.

Gewinner und Ergebnisse vom KnappenMan 2026

Auf der Langdistanz wurde am Sonntag schließlich Florian Mürmanns zum KnappenMan 2026. Der 27-jährige Kölner absolvierte die drei Disziplinen in 8:43:22 Stunden. „Ich hatte mir vorgenommen, unter neun Stunden zu bleiben. Dass es deutlich darunter liegt, hätte ich nicht erwartet“, sagte Mürmanns.

Bei der 38. Auflage des Sparkassen-KnappenMans starteten insgesamt 1237 Athletinnen und Athleten.

Bei der 38. Auflage des Sparkassen-KnappenMans starteten insgesamt 1237 Athletinnen und Athleten.

KnappenMan e.V. / Silvio Scheffler

Bei den Frauen gewann Stefanie Jeschke in 10:17:24 Stunden. Für die gebürtige Zittauerin, die inzwischen in Hamburg lebt, war es die erste Langdistanz. „Mein Ziel war es eigentlich nur anzukommen.“

Über den Sparkassen-KnappenMan führt der Veranstalter nach eigenen Angaben seit mehr als 30 Jahren Profi- und Hobbysportler an den Dreiweiberner See. Mit den unterschiedlichen Distanzen soll der Triathlon für verschiedene Leistungsniveaus offenstehen.