Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten. Oder anders: Die Laubuscher Seenlandkicker gehen in den Kitas der Region für neue Nachwuchskicker Klinken putzen. „Es wird leider immer schwerer, Kinder für Sport zu begeistern“, sagt Nachwuchsleiter Nils Hoffmann.
An diesem Tag sind die Seenlandkicker – dort arbeiten der SV Laubusch und der LSV Bluno zusammen – in der Kita „Brüderchen und Schwesterchen“ in Laubusch. Nils Hoffmann und Maik Schröter bieten den Drei- bis Sechsjährigen mit einigen einfachen Übungen einen kleinen Einblick in den Fußball. Der Spaß steht im Vordergrund. Die beiden Fußballer schauen aber auch genau hin, ob ein Talent für die Bambini-Truppe dabei ist.
Die Seenlandkicker gibt es seit 2013. Der Verein lockt Jugendliche vor allem aus Lauta und seinen Ortsteilen sowie aus den Dörfern der Gemeinde Elsterheide – von den Bambinis bis zur A-Jugend. Die große Hoffnung ist, dass möglichst viele Jungen irgendwann an die Tür der Männermannschaft klopfen.
Damit viele Eltern und Erzieher überhaupt von den Seenlandkickern erfahren, machen die Verantwortlichen in diesen Wochen eine große Kita-Tour: „Insgesamt sind wir in neun Einrichtungen zu Gast“, sagt Nils Hoffmann. Die Kitas im Lautaer Stadtgebiet sind dabei, aber auch in Tätzschwitz, Bröthen und Schwarzkollm.
Heimstätte der Seenlandkicker ist der Rasenplatz am Laubuscher Glückauf-Stadion. Die Kleinsten (Jahrgang 2019) spielen zurzeit montags um 16 Uhr, die G-Jugend trainiert mittwochs und freitags ab 16 Uhr.
www.seenlandkicker.de/