Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Bautzen geht wieder hoch. Am Dienstag meldet das Landratsamt 269 Corona-Neuinfektionen. Damit steigt die Anzahl der aktuell Infizierten auf 2182. Weitere 133 Menschen gelten wieder als genesen. Sieben Patienten im Alter zwischen 80 und 99 Jahren sind verstorben, heißt es seitens der Kreisverwaltung.
Durch die hohe Anzahl der Neuinfektionen steigt der Wert der Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Bautzen wieder. Aktuell liegt er laut Statistik bei 418 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche.

News zu Impfterminen ab kommender Woche

Neues zum Impfstart im Landkreis: Nähere Informationen zur Vereinbarung von Impfterminen in den Impfzentren soll es in der kommenden Woche geben, teilt das Landratsamt mit. Bis dahin soll für Fragen zum Impfen die Telefonnummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung genutzt werden.

Grenzpendler müssen sich ab 11. Januar regelmäßig testen lassen

Wichtig für Grenzpendler: Laut Ankündigung des Freistaates wird ab dem 11. Januar 2021 eine Testpflicht für Grenzpendler gelten. Sie müssen sich dann mindestens zwei Mal pro Woche testen lassen. Laut Kreisverwaltung sind die Tests nicht mit der grundsätzlichen Einreise-Testpflicht gleichzusetzen, die laut Sächsischer Quarantäne-Schutz-Verordnung bereits jetzt besteht. Das bedeutet, die Pendler-Tests müssen nicht dem Gesundheitsamt vorgelegt werden. Zurzeit laufen Gespräche zwischen Landratsamt und Sozialministerium, die klären sollen, wie Arbeitnehmer und Unternehmer an die nötigen Tests kommen.

Wenig Kinder mit Corona infiziert

Unterdessen hat sich die Altersstruktur der Corona-Infizierten im Landkreis Bautzen seit Ende November kaum geändert. Das ergibt die Statistik der Kreisverwaltung. Kinder im Kita- und Grundschul-Alter stellen weiterhin je ein Prozent aller Fälle. Jeweils zwei Prozent entfallen auf die Altersgruppen von Mädchen und Jungen der Klassenstufen fünf bis zehn sowie der 17- und 18-Jährigen.
Mit drei Prozent Zuwachs gegenüber Mitte November sind die Anteile der Altersgruppe 30 bis 39 Jahre (14 Prozent aller aktuellen Fälle) sowie 60 bis 69 Jahre (15 Prozent aller aktuellen Fälle) angestiegen. Am stärksten betroffen ist die Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen.

Dresden / Hoyerswerda