Bürgermeisterin von Elsterheide: Warum Antje Gasterstädt künftig zur Sprechstunde bittet

Die stellvertretende Elsterheider Bürgermeisterin Tanja Zippack (l.) vereidigt die gewählte neue Bürgermeisterin, Antje Gasterstädt.
Torsten Richter-ZippackDer Einstand scheint schon einmal geklappt zu haben. Nach rund zwei Wochen im Amt zieht die neue Bürgermeisterin der Gemeinde Elsterheide, Antje Gasterstädt (CDU), ein erstes Fazit: „Ich bin herzlich und fröhlich im Bergener Rathaus aufgenommen worden. Mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen.“ Die 51–Jährige tritt in die Fußstapfen ihres Vorgängers Dietmar Koark (CDU), der die Gemeinde von Beginn an geführt hat.
Unter Koarks insgesamt 33–jähriger Regentschaft hat die Elsterheide, die es in der heutigen Form seit Sommer 1995 gibt, einen riesigen Sprung nach vorn gemacht. Paradebeispiel bilden freilich die Entwicklungen im Lausitzer Seenland, vornehmlich am Geierswalder und Partwitzer See.
Wann es die erste Sprechstunde geben soll
Doch eine Sache war eingeschlafen, und die hat direkt etwas mit den Einwohnern zu tun. Antje Gasterstädt hat jetzt angekündigt, die Bürgersprechstunde wieder einführen zu wollen. Bereits im Januar 2024 könnte es losgehen. Zunächst will sich die Rathauschefin die Sorgen und Nöte der Elsterheider im Rathaus anhören. Sobald der Bedarf besteht, seien auch Sprechstunden in den weiteren sieben Ortsteilen der Flächengemeinde möglich.
Wie das wiederbelebte Angebot organisiert sein wird, stehe noch nicht ganz fest. Auf jeden Fall solle es keine langen Wartezeiten geben, kündigt Gasterstädt an. Möglicherweise werde daher mit Terminvergaben gearbeitet. Wann genau die erste Bürgersprechstunde stattfindet, werde im nächsten Amtsblatt veröffentlicht.

