Betrug in Sachsen: Schockanrufer geben sich in Bautzen und Görlitz als Polizisten aus

Schockanrufe in Sachsen: Mehrere Menschen sind in den vergangenen Tagen von Betrügern angerufen worden. Am Telefon gaben sie sich als Kriminalpolizisten aus. So erging es einer Frau aus Kamenz. (Symbolfoto)
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- In Bautzen und Görlitz gab es eine Welle von Schockanrufen – Täter gaben sich als Kripo aus.
- Die Anrufer behaupteten, eine rumänische Diebesbande sei festgenommen und Opfer stünden auf einer Liste.
- In Kamenz verlor eine 85-Jährige 6000 Euro, in den meisten Fällen scheiterte die Masche.
- Polizei rät: sofort auflegen, mit Vertrauensperson sprechen und die Polizei informieren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Betrüger haben sich in den vergangenen Tagen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz in Sachsen mehrfach als Kriminalpolizisten ausgegeben.
In einem Fall verlor eine 85-jährige Frau in Kamenz 6000 Euro an die Kriminellen, wie die Polizei am Sonntag, 14. Juni 2026, mitteilte. Die Beamten sprachen von einer „Welle von Schockanrufen“.
Die Täter behaupteten demnach am Telefon, dass eine rumänische Diebesbande festgenommen worden sei und die Angerufenen auf einer Liste der Bande stünden. Danach erkundigten sich die Betrüger nach Wertsachen und Bargeld im Haus der Menschen, wie es hieß.
In den meisten Fällen fielen die Angerufenen nicht auf die Masche herein, so die Polizei. Die Beamten rieten, wachsam zu sein, bei einem solchen Gespräch sofort aufzulegen und die Polizei zu rufen.
Das rät die Polizei in Sachsen bei Schockanrufen
Auflegen: Beenden Sie sofort das Gespräch am Telefon.
Prüfen: Sprechen Sie darüber mit einer Person Ihres Vertrauens.
Stopp: Geben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte.
