Betrug in Hoyerswerda
: Falscher Schauspieler, falscher Staatsanwalt, falscher Liebhaber

In Hoyerswerda und Umgebung haben Frauen viel Geld an Betrüger verloren. Die Maschen ähneln sich, doch die Hintergründe zeigen, wie perfide die Täter vorgehen.
Von
Christian Schenk
Hoyerswerda
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Job-Betrug auf Whatsapp: ARCHIV - 03.01.2018, Großbritannien, London: Ein Smartphone-Display mit Symbolen von Social-Media-Apps, darunter Facebook, Instagram, YouTube und WhatsApp. Über Whatsapp kontaktierte ein vermeintliches US-Unternehmen eine Frau aus dem Landkreis Meißen - und brachte sie so um rund 30.000 Euro (Symbolbild) (zu dpa: «Frau verliert 30.000 Euro durch Job-Betrug») Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Mehrere Frauen in und um Hoyerswerda sind in letzter Zeit Betrügern zum Opfer gefallen. (Symbolbild)

Yui Mok/PA Wire/dpa
  • Mehrere Frauen in Hoyerswerda und Umgebung verloren viel Geld an Betrüger.
  • Fall 1: Ein „Schauspieler“ forderte Apple-Gutscheine, Schaden etwa 6.000 Euro.
  • Fall 2: Ein „Staatsanwalt“ lenkte Überweisungen, Verlust waren mehrere Zehntausend.
  • Fall 3: Dating-Betrug im Zeitraum Juni bis Juli 2026 – über 20.000 Euro weg.
  • Die Kriminalpolizei ermittelt, die Polizei warnt vor diesen bekannten Maschen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Mehrere Betrugsfälle aus Hoyerswerda und dem Umland beschäftigen die Ermittler. In allen drei Fällen wurden Frauen mit unterschiedlichen Maschen um hohe Geldsummen gebracht. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.

In einem Fall wurde eine 72-Jährige aus Hoyerswerda in den vergangenen Monaten Opfer eines Betrugs. Die Frau lernte den Täter über soziale Medien kennen. Der Mann gab sich als Schauspieler aus und stellte eine Liebesbeziehung in Aussicht. Im weiteren Verlauf forderte er die Geschädigte auf, Apple-Geschenkkarten zu kaufen und ihm die Gutscheincodes zu übermitteln. Der Vermögensschaden summierte sich auf etwa 6.000 Euro. Als die Frau finanziell am Ende war, brach der Kontakt ab.

Ein weiterer Fall ereignete sich zwischen Dienstag (27. Oktober) und Donnerstag (29. Oktober) in Hoyerswerda. Dort brachte ein falscher Staatsanwalt eine 85-Jährige um mehrere zehntausend Euro. Der Betrüger rief die Seniorin an und erzählte von zwei festgenommenen Tätern nach mehreren Einbrüchen. In einem Notizbuch der angeblichen Einbrecher sei der Name der Frau gefunden worden. Außerdem behauptete der Anrufer, ein Mitarbeiter einer Sparkasse sei in die Taten verwickelt und gebe Informationen an die Täter weiter. Um diesen Mitarbeiter zu überführen, sollte die Seniorin mehrere Überweisungen tätigen. Das Geld, so wurde ihr versprochen, würde sie umgehend zurückerhalten. Stattdessen entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro.

Im Zeitraum Juni bis Juli 2026 fiel eine 59-Jährige aus einer Kleinstadt bei Hoyerswerda auf Liebesbetrüger herein. Die Frau lernte einen angeblichen Partner auf einer Dating-Plattform kennen. Zu einem persönlichen Treffen kam es nicht. Dennoch gelang es den Tätern, die Geschädigte zu einer Überweisung einer größeren Bargeldsumme zu bewegen. Das Geld sollte dem falschen Liebhaber nach dessen Darstellung aus einer persönlichen Krise helfen. Als die 59-Jährige ein schlechtes Bauchgefühl bekam, sprach sie mit Vertrauten darüber und erkannte den Betrug. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits mehr als 20.000 Euro verloren. Die Frau erstattete Anzeige, seither ermittelt die Kriminalpolizei.

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Die Polizei warnt in allen drei Fällen vor den bekannten Betrugsmaschen.