Auf der Bundesstraße 97 zwischen dem Abzweig Burgneudorf und der sächsisch-brandenburgischen Grenze wird zwischen dem 1. Juli und dem 31. August 2020 gebaut. Es werden Vertikaldrainagen eingesetzt, um das als besonders sensibel geltende Kippen-Areal weiter zu erkunden. Dort herrscht seit fast zehn Jahren Tempo 30.

Wie Bergbausanierer Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) mitteilt, wird es für etwa drei Wochen eine halbseitige Sperrung der Bundesstraße in diesem Bereich geben. Während des Einbaus der Vertikaldrainagen wird die Strecke laut LMBV-Angaben für etwa fünf Wochen voll gesperrt. Welche Umleitung es geben wird, ist noch nicht bekannt. Langfristig sei zudem eine dauerhafte Sicherung der B 97 für den Grundwasserendstand durch abschnittsweisen Ersatzneubau notwendig und vorgesehen, so der Bergbausanierer weiter. Diskutiert wird über einen teilweisen Neubau der B 97 nahe der Landesgrenze bereits seit mehreren Jahren.

Dauerhafte Sicherung der B97

Bei den anstehenden Bauarbeiten geht es um die Tempo-30-Zone. Wie die LMBV mitteilt, dient der erneute Bau in diesem Sommer der mittelfristigen Sicherung der Straße. Die Vertikaldrainagen sollen beidseitig der B 97 eingebaut werden. Geplant ist, davon rund 1800 Stück mit einer Gesamtlänge von 27 300 Metern zu verlegen. Darüber hinaus führen Firmen weitere Erkundungen im Untergrund der Straße aus. Es wird ein System zur dauerhaften Setzungsmessung an der B 97 installiert. Die Geräte untersuchen, ob sich der Untergrund der Straße bewegt.

Notwendige Vorarbeiten an der B 97 wie das Holzen, das Installieren und Einbinden von zusätzlichen Porenwasserdruckmessgebern sowie das Einrichten eines Probefeldes an einem adäquaten Standort sind bereits abgeschlossen worden, so die LMBV.