Traditionell zum ersten Advent findet der Weihnachtsmarkt in der historischen Uebigauer Innenstadt statt. Aber wie steht es eigentlich in Zeiten, in denen alle zum Energiesparen aufgerufen werden, mit der Beleuchtung und allem anderen, was dazu gehört? Bleibt der diesjährige Markt im Dunkeln?
Das kann Marion Schumann, Mitarbeiterin im Hauptamt der Verbandsgemeinde Liebenwerda und Mitorganisatorin, schon einmal ausschließen. „Ein geschmückter und beleuchteter Markt ist ein schöner Stimmungsaufheller in der dunklen Jahreszeit, gerade da sich viele Bürger im Moment Sorgen machen.“ Davon solle sich auch jeder ein wenig erholen dürfen.

Beleuchtung setzt später als in Vorjahren ein

Einen kleinen Beitrag zum Energiesparen leiste man aber dennoch. Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren waren weder die Baum- noch die Marktbeleuchtung bereits seit Montag (21. November) eingeschaltet. Das passiert erst am Freitag (25. November).
Dann kann am Wochenende auch wieder das bekannte Programm genossen werden, inklusive Weihnachtsmannbesuch, musikalischer Unterhaltung und natürlich jeder Menge kulinarischer Köstlichkeiten. Auch die „Historische Ratssitzung“ ist wieder mit von der Partie, und man kann beruhigt davon ausgehen, dass kommunalpolitisch wieder der eine oder andere Akteur „sein Fett wegkriegt“.
Ebenso geöffnet sind der Museumshof und das Museum sowie die Bibliothek. Für die kleinen Besucher gibt es wieder Ponyreiten und eine Märchenaufführung von „Dornröschen“ am Samstag in der Museumsscheune. Und natürlich darf für alle Uebigauer und ihre Gäste auch das Wildschwein am Spieß nicht fehlen.