Wahl 2024 in Elbe-Elster
: „Herzberg zählt“ schließt sich CDU-Fraktion an

Die Wählergruppe „Herzberg zählt“ geht im Kreistag Elbe-Elster mit der CDU-Fraktion zusammen. Wer die Fraktion in der neuen Wahlperiode führt und warum Stephanie Kammer sich für die CDU entschieden hat.
Von
Birgit Rudow
Herzberg
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Die neue CDU-Fraktion im Kreistag Elbe-Elster v.l.n.r.: Dirk Ebenroth, Tilo Koch, Gottfried Richter, Sebastian Rudolph, Ute Lubk, Andreas Holfeld, Dr. Sebastian Rick, Georg Zörner, Jonas Roch, Landrat Christian Jaschinski, Gottfried Heinicke und Sebastian Loos.

Die neue CDU-Fraktion im Kreistag Elbe-Elster v.l.n.r.: Dirk Ebenroth, Tilo Koch, Gottfried Richter, Sebastian Rudolph, Ute Lubk, Andreas Holfeld, Dr. Sebastian Rick, Georg Zörner, Jonas Roch, Landrat Christian Jaschinski, Gottfried Heinicke und Sebastian Loos.

Andreas Egeresi

Nach der AfD (27,5 Prozent/14 Sitze) ist die CDU mit 22,2 Prozent Stimmenanteil und elf Sitzen als zweitstärkste Kraft aus den Wahlen zum Kreistag Elbe-Elster am 9. Juni hervorgegangen. Trotz einiger Verluste blicke er optimistisch auf die nächsten fünf Jahre, so Dr. Sebastian Rick. Er wurde auf einer konstituierenden Sitzung der CDU-Fraktion des Kreistages am 17. Juni erneut zum Vorsitzenden der Fraktion gewählt. Das teilte die Fraktion in einer Pressemitteilung mit.

Die Herausforderungen würden wachsen, und die Abgeordneten würden mehr und mehr gefordert sein, sich den Gegebenheiten anzupassen und das Beste für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis umzusetzen, sagte Sebastian Rick.

CDU-Fraktion im Kreistag Elbe-Elster hat sieben neue Mitglieder

Bei der Zusammenkunft wurden auch die neuen Mitglieder der Fraktion begrüßt. Mit Sebastian Rick, Gottfried Heinicke, Ute Lubk und Andreas Holfeld sind nur vier „alte“ Abgeordnete geblieben. Neu in der CDU-Fraktion sind Sebastian Loos, Georg Zörner, Dirk Ebenroth, Sebastian Rudolph, Tilo Koch , Gottfried Richter und Jonas Roch.

Sebastian Rick erhielt bei der Wahl des Vorstandes erneut einstimmig das Vertrauen als Fraktionsvorsitzender. An seiner Seite stehen Georg Zörner aus Rückersdorf und Ute Lubk aus Lausitz, die den Vorstand als Stellvertreter komplettieren. Zudem wurde mit Stephanie Kammer von der Wählergruppe „Herzberg zählt“ ein weiteres Mitglied für die Fraktion gewonnenen, so Sebastian Rick.

„Herzberg zählt“ und CDU arbeiten schon zusammen

Die Wählergruppe „Herzberg zählt“ konnte bei der Wahl zum Kreistag Elbe-Elster einen Sitz erzielen, der anhand der Stimmenzahl Ulf Lehmann zusteht. Der hatte zu Gunsten seines gewonnenen Mandates für die Herzberger Stadtverordnetenversammlung auf den Sitz im Kreistag verzichtet. Gleiches bekundete auch der erste Nachrücker, Marco Hammer. Auch er will sich weiterhin eher der Stadtpolitik widmen, sagt er. In der Herzberger Stadtverordnetenversammlung ist Hammer langjähriger Vorsitzender des Kultur-, Bildungs- und Sozialausschusses und strebt dieses Amt erneut an.

Stephanie Kammer vertritt die Wählergruppe Herzberg zählt im neuen Kreistag Elbe-Elster. Sie hat sich der CDU-Fraktion angeschlossen

Stephanie Kammer vertritt die Wählergruppe „Herzberg zählt“ im neuen Kreistag Elbe-Elster. Sie hat sich der CDU-Fraktion angeschlossen

Christian Poser

Auf der Nachrückerliste von „Herzberg zählt“ folgt dann entsprechend der Stimmenanzahl Stephanie Kammer. Sie wird die Wählergruppe im Kreistag vertreten und hat sich der CDU-Faktion angeschlossen. Grundsätzlich sei sie mit vielen Dingen im CDU-geführten Landkreis einverstanden, zum Beispiel mit dem hohen Stellenwert der Mobilität oder der erfolgreichen Eigenvermarktung des Kreises, sagt die Buchhändlerin und Verlegerin. „Ich durfte die Kulturarbeit des Landkreises schon lange Zeit in Form der Kulturreise oder beim Marketing begleiten und habe mit Sebastian Rick im Bereich der Regionalgeschichte bereits zusammengearbeitet. Ich denke, dass die persönliche Verbundenheit auch eine gute Basis für die Zusammenarbeit im Kreistag sein kann. Außerdem ist es gerade in der jetzigen Situation wichtig, bei den demokratischen Kräften möglichst stabile Mehrheiten zu fördern“, so die Herzbergerin.