Veranstaltung in Falkenberg
: Neue Ausstellung holt Verdrängtes ans Licht

Das Verwaltungsgebäude in Falkenberg/Elster startet die Ausstellung „Stillgeschwiegen! Die Vertriebenen in der SBZ und DDR“. Wann eröffnet wird und was die Besucher erwartet.
Von
Rico Meißner
Falkenberg
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Mit dem musikalischen Beitrag von "Freude, schöner Götterfunken" durch die Schüler der 6a der Astrid Lindgren Grundschule der Stadt, ging der Verwaltungsstandort komplett in Betrieb.

Das Foyer des Verwaltungsstandortes in der Heinrich-Zille-Straße 9a (hier ein Bild nach der kompletten Fertigstellung) in Falkenberg ist immer wieder ein Platz für Ausstellungen in der Stadt. (Archivbild)

Rico Meißner
  • Falkenberg zeigt im Verwaltungsgebäude eine neue Ausstellung über Vertriebene in SBZ und DDR.
  • Eröffnung am kommenden Dienstag um 18 Uhr – Ort ist das Foyer in der Heinrich-Zille-Straße 9a.
  • Inhalte: Vertreibung, Ankunft, Anpassung und Erinnerungskultur nach 1945.
  • Gezeigt werden Lebensgeschichten, Strategien der Anpassung und verborgene Erinnerungen.
  • Besuch ist während der üblichen Öffnungszeiten bis zum 31. Juli 2026 möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Verwaltungsgebäude in Falkenberg/Elster in der Heinrich-Zille-Straße 9a ist mit seinem geräumigen Foyer immer wieder ein Ort für die Ausrichtung von Ausstellungen. Ein Großteil von ihnen hat einen geschichtlich-historischen Charakter.

Eine neue Ausstellung wird am kommenden Dienstag (28. April) mit einer Feierstunde um 18 Uhr eröffnet. Sie trägt den Titel „Stillgeschwiegen! Die Vertriebenen in der SBZ und DDR“.

Sie zeige, so die Veranstalter, „das Leben der deutschen Vertriebenen nach 1945 in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR, deren Schicksal jahrzehntelang ‚stillgeschwiegen‘ wurde“. Aufgegliedert sei sie in die Kapitel Vertreibung, Ankunft, Anpassung und Erinnerungskultur.

Sie beleuchtet dabei unter anderem Lebensgeschichten, Anpassungsstrategien und verborgene Erinnerungen. Insgesamt betreffe die Thematik rund 4,3 Millionen Menschen und wurde besonders nach dem Mauerfall 1989 Stück für Stück aufgearbeitet.

Nach der Eröffnung bleibt die Ausstellung für interessierte Besucher zu den üblichen Öffnungszeiten des Standortes bis zum 31. Juli 2026 erlebbar.