Verwaltung in Falkenberg
: Was Besucher beim Tag der offenen Tür erwartet

Die einstige Schule in Falkenberg ist zum Verwaltungssitz umgebaut worden. Der Eigenanteil der Stadt Falkenberg ist beträchtlich. Was entstanden ist, wird beim Tag der offenen Tür gezeigt.
Von
Thomas Keil
Falkenberg
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Ein nächstes Falkenberger Großprojekt: Aus der einstigen Schule soll nun ein Teil der Verbandsgemeindeverwaltungssitzes werden.

Realschule/Backsteinbau Falkenberg

Einst residierte im Gebäude in der Heinrich-Zille-Straße in Falkenberg eine Schule. Jetzt ist es der Verwaltungssitz zweier Ämter der Verbandsgemeinde Liebenwerda.

Sylvia Kunze
  • Falkenbergs alte Schule dient nun als Verwaltungssitz – Umbau seit 2014 abgeschlossen.
  • Tag der offenen Tür am Freitag, 26. September: Besichtigung von 12 bis 14 Uhr möglich.
  • Umbaukosten: 1,5 Mio. Euro, Falkenberg zahlte 485.000 Euro aus Eigenmitteln.
  • Verzögerungen durch Corona und Ukraine-Krieg, unerwartete Bauprobleme erhöhten Kosten.
  • Feierstunde mit Grußworten von Bürgermeister Stephan Bawey und Claudia Sieber geplant.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Erst 116 Jahre lang Schule, seit 2014 Verwaltungssitz und zwischendrin ab 2017 für zwei Jahre ein Kindergarten – so lässt sich kurz und knackig die Geschichte des markanten Backsteingebäudes in der Heinrich-Zille-Straße in Falkenberg zusammenfassen. Hier residiert ein Teil der Verwaltung der Verbandsgemeinde Liebenwerda.

Seit Montag (22. September) ist nun die Sanierung und Erweiterung des Verwaltungsstandorts abgeschlossen. Deshalb lädt die Verbandsgemeinde zu einem Tag der offenen Tür nach Falkenberg. Von 12 bis 14 Uhr am Freitag (26. September) können Besucher einen Blick hinter die Kulissen des hier angesiedelten Baumamtes und des Amtes für Ordnung und Recht werfen.

Bislang verschlang der Umbau rund 1,5 Millionen Euro. Von diesen hat die Stadt Falkenberg rund 485.000 Euro aus Eigenmitteln aufgebracht, wie aus den von der Verbandsgemeinde mitgeteilten Zahlen hervorgeht. Allerdings fehlten in diesen Zahlen noch einige Schlussrechnungen. Offensichtlich liegen die Kosten höher als veranschlagt. So verweist die Verbandsgemeinde in ihrem Schreiben auf unvorhergesehene Situationen während des Baus.

In elf Jahren entstand aus einer Schule in Falkenberg ein neuer Verwaltungssitz

Zum Beispiel musste die komplette Brandschutzdecke im Flur des Erdgeschosses erneuert werden. Ebenso hätten Fußböden der Reparatur bedurft. Dabei sei festgestellt worden, dass die Tragfähigkeit der Dachterrasse unzureichend war. „Diese musste also ebenfalls erneuert werden.“ Weiterhin habe die Befestigung des Aufzuges eine statische Berechnung erfordert – „eine größere Herausforderung“, wird eingeordnet.

Verzögerungen führt die Gemeinde auf die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg zurück. Daraus hätten Material- und Personalprobleme resultiert. Die Bauzeitverlängerung wird als gravierend charakterisiert.

Trotz aller dieser Schwierigkeiten ist die 2014 begonnene Umgestaltung des einstigen Schulhauses nun beendet. Das soll mit einer Feierstunde gewürdigt werden. In dieser werden am Freitag unter anderem Falkenbergs Bürgermeister Stephan Bawey und Verbandsgemeindebürgermeisterin Claudia Sieber ein paar Grußworte darbringen. Danach darf das Gebäude besichtigt werden.