Jährlich nehmen Uebigauer Schützen am internationalen Pradler Großkaliberschießen mit Ordonanzwaffen auf eine Entfernung von 100 Meter auf dem Landeshauptschießstand in Innsbruck in Österreich teil. „Die Vorfreude auf das 30. Jubiläumsschießen Anfang September war groß. Aber leider machte das Corona-Virus dem schießsportlichen Höhepunkt einen jähen Strich durch die Rechnung“, so Ernst Becker von den Uebigauer Schützen.

Hauptscheibe selbst angefertigt

So reifte kurzfristig die Idee, ein vereinsinternes Großkaliberschießen nach den Regeln der Pradler Standschützenkompanie zu organisieren, also neben dem Schießwettbewerb auf übliche Ringscheiben auch das Schießen auf die sogenannte Hauptscheibe. Alle Vorbereitungen wurden getroffen. So musste auch die in Deutschland nicht übliche Hauptscheibe in ausreichender Zahl selbst angefertigt werden.
20 Schützinnen und Schützen der Uebigauer Schützengilde traten unter Einhaltung der Corona-Hygiene-Regeln mit ihren Ordonanzgewehren zum Wettkampf an. Obwohl das internationale Flair fehlte und Corona für Einschränkungen sorgte, war die Stimmung gut und die Leistungen konnten sich sehen lassen.

Drei Serien nötig

Gewinner der Ringscheibe war mit 46 Ringen Heiko Schmidt vor ebenfalls mit 46 Ringen Peter Twers. Da beide Schützen auch gleiche zweite Serien hatten entschied die dritte Serie über den Sieg. Der dritte Platz ging an Jens Pansegrau mit 45 Ringen.
Sieger der Hauptscheibe war Peter Twers vor Heiko Schmidt und Alexander Köppen. Neben einer Urkunde erhielten die drei Erstplatzierten, wie auch beim großen Wettkampf in Innsbruck, einen Umschlag mit einer ansprechenden Siegprämie.
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