Das 30. Schützenfest und das Königsschießen mussten in diesem Jahr bei der Uebigauer Schützengilde ausfallen. Dafür ließen sich kürzlich 21 aktive Schützen aber nicht lange bitten, zum Arbeitseinsatz auf das Schützengelände zu kommen.
Mit vereinter Kraft und in gebührendem Abstand haben die Schützen bei ihrem Einsatz viel geschafft, so Bernd Blüher von der Gilde. Die vier anwesenden Frauen putzten unter anderem die Fenster im 100 Meter-Stand. Zwei junge Schützen arbeiteten mit einem Freischneider am äußeren Schutzdamm auf der Schräge, während drei Vereinsmitglieder auf dem Damm mit Ast- und Heckenscheren den Wildwuchs bekämpften. Hinter dem Hauptgebäude wurde zum Wald hin ein Schutzstreifen angelegt.

Mängel am Schießstand beseitigt

Im 100 Meter-Stand waren jüngst bei einer Begehung verschiedene Mängel vor allem an den Schutzblenden und am Kugelfang festgestellt worden. „Die jahrelange Benutzung durch die Schützen, die Gäste und bei der Ausbildung von Sicherheitskräften hatten dem Material zugesetzt“, sagt Bernd Blüher. So wurde die Holzverkleidung an den Schutzblenden wieder vollständig befestigt. Vorgesehen ist auch, dass an den Kugelfängen Gummibahnen befestigt werden. Diese Gummibahnen lagern schon einige Jahre auf einer riesigen, von Hand nicht zu bewegenden Rolle auf dem Gelände. Ein leistungsstarker Traktor hat eine Rolle zum Teil glatt aufgezogen und die Gummimatte konnte zerschnitten werden. „Das Anbringen der Bahnen wird demnächst ein weiterer Kraftakt werden“, meint Bernd Blüher. Nicht unerwähnt lassen will er die Malerarbeiten an den Fahrradständern und die Unkrautbekämpfung auf der Zufahrt. Der Arbeitseinsatz hat dem Gemeinschaftsgefühl im Verein wieder einen Schub gegeben.