Die Freundschaft mit der Kirchengemeinde in Petersberg in Rumänien besteht schon seit Jahren. Angeschoben durch persönliche Kontakte des Uebigauer Pfarrers Ingolf Walther hat sie inzwischen schon viele Besuche in Rumänien und Gegenbesuche in Deutschland erlebt.

Kurzbesuch aus Rumänien zur Frühstückspause in Uebigau

So eine Kurzvisite wie am Mittwochmorgen hat es jedoch noch nie gegeben. Die rumänischen Freunde, die eine ihrer Glocken, die in Berlin in einer Werkstatt war, wieder abgeholt haben, wollten nicht zurück in die Heimat, ohne einmal schnell in Uebigau angehalten zu haben. Schließlich ist es momentan höchst ungewiss, wann sich in Corona-Zeiten wieder einmal die Gelegenheit zu einem Treffen bietet.
Pfarrer Peter Klein lenkte deshalb den Transporter zu einer Frühstückspause auf den Hof des Uebigauer Pfarrhauses. Neben dem Wiedersehen stand natürlich die Glocke, sicher verstaut im Fahrzeug, im Mittelpunkt der Betrachtungen. Wie Klein berichtete, bedurfte sie dringend einer Reparatur. In Petersberg freut man sich schon sehr, dass sie bald wieder das Geläut komplettieren wird.

Grüße aus Uebigau gehen nach Rumänien

Dann sogar mit besonders lieben Grüßen aus Uebigau, die Pfarrer Ingolf Walther und Gemeindekirchenrat Ralf Hellriegel mit auf den Weg gaben. Beide würden gern selbst einmal wieder mit Gleichgesinnten aus dem Kirchenkreis in Richtung Siebenbürgen in Rumänien aufbrechen, um die Partnergemeinde zu besuchen. Aber angesichts von Corona schreckt man gegenwärtig davor eher zurück.
So bleibt erst einmal nur der Kontakt via Telefon und Internet, der rege gepflegt wird. Immer in der Hoffnung auf ein baldiges persönliches Wiedersehen.

Uebigau