Freibad in Herzberg: Arschbombencontest und spritziger Spaß im Sommerbad – die Infos

Fünf Kinder springen ins Wasserbecken des Freibades in Herzberg. Das Ganze soll zu einem geordneten, spritzigen Spaß im Rahmen des Arschbombencontests im Sommerbad werden.
Birgit Rudow- Am 12. Juli findet im Herzberger Sommerbad der 3. Arschbombencontest mit 25 Teilnehmern statt.
- Kriterien: Lautstärke, Wasserspritzhöhe und Kreativität; Anmeldung ab sofort möglich.
- Neptun und Gefolge sorgen für Unterhaltung; freier Eintritt ins Bad bis 20 Uhr.
- Teilnahme ab Seepferdchen-Schwimmabzeichen, keine Altersgrenze.
- Kiosk bietet Speisen, Getränke; Jugend feiert anschließend.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit Doppelsalto oder einer Schraube und am Ende auf jeden Fall mit den Händen zuerst ins Wasser eingetaucht, den Körper nahezu senkrecht zur Wasseroberfläche für wenige Spritzer – so würde wohl Sven Hausding einen gelungenen Sprung bezeichnen. Doch mit einem solchen Auftritt würde der einstige Weltmeister und Olympiadritte im Turmspringen in Herzbergs Sommerbad wohl nur müden, gerade noch so höflichen Applaus ernten.
Am 12. Juli findet dort ab 14 Uhr der dritte Herzberger Arschbombencontest statt. „Quasi ab jetzt ist die Anmeldung bei uns in der Jugendkoordination möglich“, sagt Lara Meyne. Dabei gelte es, schnell zu sein – die Teilnehmerzahl ist auf etwa 25 Personen begrenzt.
Je nach Andrang seien auch Nachmeldungen direkt am Wettkampftag vor Ort möglich, ergänzt die Jugendkoordinatorin. Die Teilnahmebedingungen sind recht einfach. „Wir setzten lediglich das Seepferdchen als Schwimmabzeichen voraus“, ordnet sie ein. Gibt es Altersgrenzen? „Nein.“
Arschbombencontest im Freibad: Mit Musik zum Startblock
Bei der Einschreibung sollen die Wettstreiter ihren gewünschten Kampfnamen und die Einmarschmusik angeben. „Wir machen das wie bei den Boxern.“ Mancher sei auch schon mit einer Choreo eingelaufen und habe für entsprechende Belustigung beim Publikum gesorgt. Wer nichts angibt, müsse mit den Zuteilungen der Stadtverwaltung leben.
„Lautstärke, Verdrängung und Kreativität“, benennt Lara Meyne die bewerteten Kriterien. Gesprungen werde vom Startblock, erläutert die Jugendkoordinatorin der Stadt. Übertriebene sportliche Ambitionen sollte man lieber zu Hause lassen. „Es ist eine reine Spaßaktion“, macht sie klar. Bei der Gestaltung ihres Auftritts dürften sich die Teilnehmer so richtig austoben. „Wir hatten auch schon teilweise Tänze und Accessoires gesehen.“
Die Jury setze sich aus drei Preisrichtern zusammen – zwei Jugendlichen und einem Erwachsenen. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei der Jugendkoordinatorin melden. Während das Eintauchgeräusch, die Menge des verdrängten Wassers und die Spritzhöhe noch recht objektiv messbar sein dürften, geht es in Sachen Kreativität ins Subjektive. „Wichtig ist vor allem Fairness bei der Bewertung, Fachkenntnisse sind unnötig.“

Jugendkoordinatorin Lara Meyne freut sich auf die dritte Auflage des Arschbombencontests im Sommerbad Herzberg.
Thomas KeilDie Zeit bis zur Siegerehrung könnte lang werden. Nach drei Sprungrunden dürften insgesamt gut 75 Sprünge auszuwerten sein. Doch auch für diese Pause hat die Jugendkoordinatorin vorgesorgt und einen ganz speziellen Gast für Kurzweil eingeladen. So wird nach dem Springen Neptun mit seinem Gefolge über die Fluten des Herzberger Sommerbades geschippert kommen. „Mit einem alten Kahn und einer Trommel.“ Es wirke sicherlich sehr bedrohlich, was der Herzberger Marco Hammer und dessen Freunde dort zeigen werden.

Bereits Ende Juni soll das Herzberger Sommerbad bereit für Gäste und damit auch den Arschbombencontest sein. So sind Mitte Juni im Nichtschwimmerbecken die ersten Farbschichten aufgebracht. Im angrenzenden Schwimmerbecken als Wettkampfstätte ist schon das Waser drin und die Filteranlage dafür im Betrieb.
Thomas KeilNatürlich werde der römische Meeresgott seine Häscher aussenden, einen zuvor angemeldeten Täufling zu ergreifen. Als Taufwasser diene ein spezielles Getränk. „Ein sehr schmackhaftes“, ordnet Lara Meyne ironisch ein. Wer einen passenden Kandidaten für diese Art Namensgebung vorschlagen will, könne dies an jenem zwölften Juli vor Ort tun.
Freier Eintritt ins Sommerbad in Herzberg
Bei dem besonderen Kunstsprungwettbewerb handelt es sich um eine der vielen Ideen der Herzberger Jugend. „Aus dem Jahr 2023“, blickt Lara Meyne zurück. Wer sich nach getanem sportlichen Messen stärken will, dem stehe der Kiosk offen. Dieser sorge für Speis und Trank an diesem langen Nachmittag im Bad. Übrigens werde an diesem Tag der Eintritt ins Sommerbad frei sein. „Dafür ist das Bad nur bis 20 Uhr geöffnet“ – im Anschluss wolle hier die Jugend unter sich feiern.

