Zu 112 Einsätzen wurde die Herzberger Feuerwehr im vergangenen Jahr gerufen. Davon waren 38 Brandeinsätze mit zwei Wohnungsbränden, bei denen eine getötete Person zu verzeichnen war. Zwei Brände mussten in Industrie- bzw. Gewerbegebieten gelöscht werden. Ebenso 19 Wald- und Vegetationsbrände. Im Vergleich zu 2019 ist die Einsatzzahl gesunken. Da waren es 147.

Wehr in Herzberg hat 182 Mitglieder

57 Mal wurden die Kameraden zu technischen Hilfeleistungen gerufen, bei denen 20 Personen gerettet wurden, 16 aus Fahrzeugen und vier durch Türnotöffnungen. Drei Menschen sind bei den Unglücken ums Leben gekommen. 17 Mal kam es im vergangenen Jahr zu Fehlalarmierungen. Acht mal war es „blinder“ Alarm und neun Mal haben Brandmeldeanlagen einen Alarm ausgelöst. Die Zahl der Fehlalarme sein aber rückläufig, so Herzbergs Ortswehrführer Silvio Blumberg.
Insgesamt hat die Herzberger Ortswehr derzeit 182 Mitglieder. Davon sind 16 Frauen. Hinzu kommen noch 48 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr.

Herzberger Feuerwehr setzt auf digitale Ausbildung

Normalerweise verkündet die Wehr ihre Jahresstatistik auf der Jahreshauptversammlung, die in diesen Tagen stattfinden sollte, wegen Corona aber abgesagt wurde. Erstmals, so Silvio Blumberg, habe vor einigen Tagen die Leitungssitzung online per Videokonferenz stattgefunden. Auch bei der Ausbildung will die Feuerwehr jetzt digitale Wege einschlagen. Sie hat bei der Ausbildung, so lange es ging, in Kleingruppen gearbeitet. Das ist nicht mehr möglich. So sollen theoretische Schulungen auch für die Ortswehren einmal im Monat per Video durchgeführt werden.
Was die Kameraden besonders vermissen, so der Ortswehrführer, seien die persönlichen Kontakte und auch mal ein gemeinsames Bier nach der Ausbildung.

Herzberg