Beifall aus den Zuschauerrängen in der jüngsten Herzberger Stadtverordnetenversammlung. Das gibt es selten. Es waren jede Menge Feuerwehrleute, die das Podium für ihren Applaus nutzten, nachdem die Stadtverordneten die neue Satzung über die Aufwandsentschädigungen bei der Herzberger Wehr einstimmig verabschiedet hatten.
Danach verdoppelt sich nach 13 Jahren die Entschädigung für Führungskräfte und die Kameraden erhalten für den aktiven Dienst bei einem Einsatz drei Euro. Einsätze, die länger als vier Stunden dauern, sollen mit zehn Euro vergütet werden. Gesonderte Entschädigungen erhalten die Jugendwarte und die Atemschutzgeräteträger.

Herzberg unterscheidet zwischen Führungskräften und „einfachen“ Feuerwehrkameraden

Im Vorfeld der Entscheidung hatte es bei der Abgeordneten vor allem Diskussionen darüber gegeben, ob die Verhältnismäßigkeit der Entschädigung zwischen „einfachen“ Kameraden und Führungskräften richtig sei. Diese Einteilung kam allerdings aus den Reihen der Feuerwehr selbst.
Stadtbrandmeister Ralf Becker und Ordnungsamtsleier Sven Ziehe sind in jede einzelne Fraktion gegangen und haben die Standpunkte erläutert. Gerade diese Gespräche hätten zu einem besseren Verständnis beigetragen, betonten die Fraktionen vor der Abstimmung einheitlich.
Die neue Satzung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar dieses Jahres.
Verbandsgemeinde Liebenwerda Feuerwehrkameraden erhalten nun mehr Geld

Liebenwerda