Veranstaltungen in Falkenberg 2026
: Das erwartet die Besucher bei „Feuer und Eis“

Das Jugendblasorchester präsentiert in Falkenberg das beliebte Programm „Feuer und Eis“. Was 2026 alles anders sein wird als in den Vorjahren.
Von
Rico Meißner
Falkenberg
Jetzt in der App anhören
Ein Blick von oben auf die Veranstaltung im vergangenen Jahr in Falkenberg.

Ein Blick von oben auf die Veranstaltung „Feuer und Eis“ im Jahr 2026 in Falkenberg.

Stefan Kaatz
  • „Feuer und Eis“: Samstag (7. März), 17 Uhr, Marktplatz Falkenberg, Eintritt frei
  • Versteigerung: aussortierte Instrumente wie Waldhörner, Posaunen, Trompeten
  • Neues Bezahlen: Chips für Speisen/Getränke; 7 kaufen, 1 gratis; bar kombinierbar
  • Musikmix: Blasmusik-Klassiker, Michael Jackson, AC/DC, neue Italo-Hits in Vorbereitung
  • Orchester hat neuen Proberaum; Nachwuchsprobleme, Altersdurchschnitt steigt

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zwar ist das letzte Eis bereits getaut, das soll allerdings die Freude an der inzwischen traditionellen „Feuer und Eis“-Veranstaltung des Jugendblasorchesters am kommenden Samstag (7. März) auf dem Marktplatz von Falkenberg keineswegs trüben.

Dieses musikalische Programm gibt es, von einer kurzen Coronaunterbrechung abgesehen, bereits seit 2008. „Was den Zeitpunkt angeht, haben wir einfach unsere Besucher abstimmen lassen“, schmunzelt Gunter Gesper, der Vereinsvorsitzende des Orchesters. „Dabei hat sich, gemessen am Klatschen und Zurufen, klar der März als Favorit gegenüber einem früheren Termin im Jahr durchgesetzt.“ Wohl auch, weil es nicht mehr so kalt ist, um eine längere Zeit im Freien zu verweilen.

Etwas, was die Vorbereitung auf diese und ähnliche Veranstaltungen für das Orchester nun inzwischen massiv erleichtert, ist die Tatsache, dass es endlich über einen eigenen Proberaum im neu gestalteten „Haus der Begegnung“ verfügen kann.

Versteigerung von Instrumenten während der Veranstaltung geplant

„Das macht vieles für uns leichter“, zeigt sich Gesper erfreut. „Sonst haben wir immer irgendwo in der Schule geprobt, egal ob im Beruflichen Gymnasium oder in der Grundschule. Immer auf dem Flur, das hieß für jede Probe: immer wieder neuer Aufbau, nach Ende Abbau und so weiter. Jetzt können wir im Raum alles stehen lassen. Das macht die ganze Logistik viel einfacher für uns.“

Endlich hat das Orchester einen eigenen Proberaum in Falkenberg erhalten.

Endlich hat das Orchester einen eigenen Proberaum in Falkenberg erhalten.

Gunter Gesper

Noch etwas steht indirekt mit dem neuen Raum in Verbindung und dies hat Einfluss auf die diesjährige Veranstaltung. „Im Rahmen des Umzuges haben wir Inventur gemacht und eine Vielzahl von Instrumenten aussortiert, die zwar nicht kaputt sind, aber stellenweise doch ein wenig überholungsbedürftig“, sagt der Vereinsvorsitzende. Und die sollen am kommenden Wochenende während der Veranstaltung versteigert werden. „Das Ganze wird locker in unser Programm eingebettet sein. Es soll zum einen Spaß machen und zum anderen planen wir, unsere Altbestände loszuwerden. Wenn dabei noch etwas für das Orchester finanziell hängenbleibt, umso besser.“

Unter den Hammer kommen unter anderem Waldhörner, Posaunen oder Trompeten. „Wir werden natürlich nicht alles mitbringen können“, schätzt Gunter Gesper. „Aber man kann uns auch am Samstag gezielt ansprechen, was womöglich sonst noch vorrätig sein könnte.“

Bezahlen auf dem Markt in Falkenberg mit Chips

Ebenso neu wird in diesem Jahr eine Variante der Bezahlung von Speisen oder Getränken sein. Man kann beim Ankommen Chips erwerben, mit denen dann bezahlt werden kann. Beispiel: Eine Bratwurst für einen Chip. „Das geht schneller und ist einfacher und hygienischer“, ist Gesper überzeugt.

Als Anreiz hat man sich zusätzlich noch ausgedacht: Wer sieben Chips erwirbt, bekommt noch einen gratis dazu. „Wir wollen in diesem Jahr probieren, wie das bei den Leuten ankommt. Wir werden ja sehen, ob sie diese Bezahlvariante gut finden oder eher nicht.“ Aber natürlich seien die Chips auch kombinierbar mit konventioneller Zahlung.

Musikalisch bleibt sich das Orchester auch in diesem Jahr treu. Neben „Klassikern“ der Blasmusik reicht das Repertoire, das ungefähr 70 Stücke umfasst, weiter von Michel Jackson bis AC/DC. Gegenwärtig ist man dabei, auch noch stimmungsvolle Italo-Hits einzustudieren. Man habe die Erfahrung gemacht, dass es immer noch Gäste gäbe, die erstaunt feststellen würden, was für unterschiedliche Musik man mit einem Blasorchester abbilden könne, eben auch fernab von reiner „Bierzeltblasmusik“.

Ob sich die Bezahlvariante mit den Chips durchsezten kann, wird die kommende Veranstaltung zeigen.

Ob sich die Bezahlvariante mit den neuen Chips durchsetzen kann, wird die kommende Veranstaltung zeigen.

Gunter Gesper

Besetzungsprobleme beim Nachwuchs für das Orchester

Dabei ist der Altersdurchschnitt des Jugendblasorchesters nicht mehr nur allein durch „Jugend“ definiert. Einige Mitglieder sind über diesen Zeitraum doch schon ein wenig hinaus. „Wir haben mehr oder weniger das gleiche Problem wie viele andere auch. Es gibt Besetzungsprobleme beim Nachwuchs“, räumt der Vereinsvorsitzende ein und scherzt: „Eigentlich könnten wir uns auch Stadtorchester Falkenberg nennen.“

Feuer und Eis 2026

  • Die Veranstaltung beginnt am Samstag (7. März) um 17 Uhr auf dem Marktplatz in Falkenberg.
  • Der Eintritt ist frei.
  • Wer möchte, kann im Zuge der Nachhaltigkeit gern auch seinen eigenen Thermobecher für die heißen Getränke mitbringen.