Corona-Zwangspause
: Herzberger Sternfreunde bieten wieder Veranstaltungen an

Die Corona-Pause war lang - auch für die Herzberger Sternfreunde. Langsam tasten sie sich nun zurück in die Normalität. Eine eigentlich geplante Geburtstagsparty wird es dennoch nicht geben.
Von
Sylvia Kunze
Herzberg
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Die Sternwarte in Herzberg wird 60 Jahre alt. Wegen Corona fällt die geplante große Feier aber aus. Stattdessen ringen die Herzberger Sternfreunde um Normalität.

Birgit Rudow

Eigentlich hätte eine Geburtstagsparty gefeiert werden sollen. Denn schließlich ist am 5. September 1960 - also vor 60 Jahren - die Sternwarte auf dem Herzberger Wasserturm eröffnet worden. „Sie hat eine wechselvolle, aber beständige Entwicklung genommen. Selbst in schwierigen Zeiten konnten für Besucher immer Veranstaltungen angeboten werden. 1997 wurde sie bis auf die Kuppel komplett erneuert und im Frühjahr 1998 mit vollkommen neuem Beobachtungsinstrumentarium wiedereröffnet“, erinnert sich Holger Knobloch von den Herzberger Sternfreunden, die die Sternwarte betreuen.

Feier für Herzberger Sternwartenjubiläum verschoben

„Wir schätzen uns glücklich, den Gründungsvater der Sternwarte und des Zeiss-Planetariums, Klaus Schmidt, als Ehrenmitglied in unseren Reihen zu wissen. Dank seines unermüdlichen Bemühens und seiner Tatkraft wurde diese einmalige Einrichtung geschaffen, deren Jubiläum wir während eines astronomischen Frühschoppens mit Liveband feiern und uns dabei bei unseren vielen Unterstützern, Helfern und Freunden für ihre jahrzehntelange Treue bedanken wollten“, fügt Knobloch hinzu. Dieses Vorhaben habe man jedoch wegen der gegenwärtigen Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben.

Veranstaltungsbetrieb im Herzberger Planetarium kann anlaufen

Aber den Veranstaltungsbetrieb im Planetarium will man nun mit einem entsprechenden Hygieneplan wieder anschieben, ist zu hören. Der Herzberger Sternfreund bekräftigt: „Das Wichtigste ist die Anmeldung per Anrufbeantworter bzw. E-Mail unter Angabe von Kontaktdaten. Für Kitagruppen und Schulklassen gelten laut Aussage des Gesundheitsamtes die gleichen Bedingungen wie in ihren Einrichtungen. Näheres wird immer vorher individuell mit den jeweiligen Lehrern und Erziehern abgesprochen. Mögliche Termine sind montags in der Schulzeit von 11 bis 13 Uhr bzw. donnerstags ab 14 Uhr und jede ungerade Kalenderwoche dienstags ab 14 Uhr.“