Peter Dreißig gestorben
: So hat Guben Abschied vom Bäckermeister genommen

Hunderte Menschen aus Guben sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft haben dem verstorbenen Bäckermeister und Unternehmer Peter Dreißig die letzte Ehre erwiesen.
Von
Thomas Engelhardt
Guben
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  • Peter Dreißig engagierte sich auch stets für den Nachwuchs, hier im Jahr 2005 im Bild mit Bäckerlehrling Patrick Hensch am Backofen.

    Peter Dreißig engagierte sich auch stets für den Nachwuchs, hier im Jahr 2005 im Bild mit Bäckerlehrling Patrick Hensch am Backofen.

    dpa/Patrick Pleul
  • Peter Dreißig mit seiner Nachfolgerin im Amt der Präsidentin der Handwerkskammer Cottbus, Corina Riefenstein.

    Peter Dreißig mit seiner Nachfolgerin im Amt der Präsidentin der Handwerkskammer Cottbus, Corina Riefenstein.

    Handwerkskammer/Michel Havasi
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Mit einer Trauerfeier in der Gubener Klosterkirche haben am Dienstag (20. Dezember) Hunderte Gubener sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, unter ihnen Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Spree–Neiße–Landrat Harald Altekrüger (CDU), Abschied von Peter Dreißig genommen. Der Unternehmer war am 9. Dezember nach schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren verstorben.

Nach der Traueransprache durch Pfarrer Meik Schmidt würdigte Jörg Dittrich, der neue Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Dreißigs jahrelanges Engagement für das Handwerk. Der Bäckermeister hatte von 2001 bis 2021 das Amt des Präsidenten der Handwerkskammer Cottbus inne und war zudem in mehreren weiteren Gremien tätig. Michael Wippler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks, hob Dreißigs Einsatz für die Interessen seines Handwerks hervor.

Fred Mahro würdigt Engagement von Peter Dreißig

Gubens Bürgermeister Fred Mahro (CDU) erinnerte nicht nur an seine ersten Begegnungen mit Dreißig unmittelbar nach der Wende, sondern würdigte auch sein vielfältiges Engagement für seine Heimatstadt und sein unternehmerisches Wirken. Die rund 100 Filialen der Bäckerei Dreißig in Brandenburg, Sachsen und Berlin seien für ihn so etwas wie Botschaftsgebäude der Stadt Guben, sagte Mahro. Unter der Regie von Peter Dreißig und seiner Frau Cornelia hatte sich der Betrieb nach Wende zu einem Unternehmen mit heute rund 900 Mitarbeitern entwickelt.

Nach der Trauerfeier in der Klosterkirche wurde Peter Dreißig im engsten Familienkreis beigesetzt.