Landwirt des Jahres: Bauer aus Atterwasch ist nominiert

Christoph Schulz hat die Hähnchenmast umgestellt nach Kritierien des Deutschen Tierschutzbundes. Das gibt den Tieren mehr Platz und mehr Zeit zum Wachsen – und ist jetzt auch preisverdächtig.
Schorr/Plukon Food GroupWegen der Ausbreitung des Coronavirus bleibt vorerst offen, ob Landwirt Christoph Schulz aus Atterwasch in der Kategorie „Geflügelhalter“ den Ceres Award 2020 abräumen kann. Die Preisverleihung in Berlin ist wegen Corona jetzt abgesagt worden. Sie wird verschoben auf den März 2021.
Schulz ist der einzige Finalist aus Brandenburg. Er hat sich mit der Umstellung seiner Hähnchenmast nach Fairmast-Kriterien des Deutschen Tierschutzbundes in der internationalen Ausschreibung für Landwirte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für das Finale qualifiziert. Schon die Nominierung sei ein Erfolg, sagt er. „Der Ceres Award ist schon eine richtig große Nummer“.
Mit dem Ceres Award werden seit 2014 außergewöhnliche Leistungen der Landwirte in Deutschland, Österreich und der Schweiz gewürdigt und publik gemacht. Die Preisverleihung erfolgt in zehn Kategorien. Zusätzlich vergibt die Jury die übergeordnete Auszeichnung „Landwirt des Jahres“.