Grenzkontrollen in Guben: Mutmaßlicher Schleuser mit Müttern und Kindern unterwegs

Ein mutmaßlicher Schleuser ist bei Grenzkontrollen in Guben aus dem Verkehr gezogen worden. Er wurde vorläufig festgenommen.
Patrick Pleul/dpa- Grenzkontrollen in Guben: Polizei stoppt lettisches Auto auf der B320.
- Ein 54-jähriger Fahrer wurde vorläufig festgenommen.
- Im Wagen saßen zwei Mütter (15 und 21) und vier Kinder, darunter ein Baby.
- Die Insassen hatten keine gültigen Aufenthaltsdokumente für Deutschland.
- Ermittlungen laufen; die Gruppe wurde nach Abschluss nach Polen zurückgewiesen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Bundespolizei hat in Guben die mutmaßliche Einschleusung von sechs Personen aufgedeckt. Beamte hatten im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen auf der Bundesstraße 320 ein in Lettland zugelassenes Fahrzeug angehalten.
Der Fahrer wies sich mit einem ukrainischen Reisepass sowie einem lettischen Aufenthaltstitel aus. Bei den weiteren Insassen handelte es sich um zwei Mütter im Alter von 15 und 21 Jahren sowie deren vier Kinder. Unter den Sprösslingen war ein Baby im Alter von sieben Monaten, das älteste Kind ist fünf Jahre alt. Nach Angaben der Bundespolizei konnten die Insassen keine Dokumente vorweisen, die ihren Aufenthalt in Deutschland legitimieren.
Die Einsatzkräfte nahmen den 54-jährigen Fahrer vorläufig fest. Die mutmaßlich Geschleusten wurden in Gewahrsam genommen.
Grenzkontrollen in Guben: Gruppe nach Polen zurückgewiesen
Die Bundespolizei leitete gegen alle ukrainischen Staatsangehörigen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Versuchs der unerlaubten Einreise ein. Gegen den Fahrer wird außerdem wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ermittelt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wiesen die Beamtinnen und Beamten die Gruppe nach Polen zurück.

