Nach tödlichem Unfall bei Forst: Spendenaktion soll betroffenen Familien helfen

Trauerbekundungen am Unfallort: In Zasieki bei Forst (Lausitz) kam es zu einem tragischen Verkehrsunfall.
GoFundMe- Tragischer Unfall in Zasieki nahe Forst (Lausitz): Ein 18-jähriger Deutscher starb, mehrere Verletzte.
- Spendenkampagne über GoFundMe gestartet, um betroffenen Familien finanziell zu helfen.
- Unfallursache: Frontalzusammenstoß zweier Pkw, einer fing Feuer; Polizei ermittelt.
- Spendenziel: 8000 Euro, bereits über 2500 Euro gesammelt.
- Unterstützung nötig für medizinische Kosten, Rücktransporte und Beerdigungskosten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Schreckensmeldung beschäftigt die Menschen in Forst (Lausitz) mitten in der Vorweihnachtszeit. Es geht um einen tragischen Verkehrsunfall, bei dem vor einigen Tagen – am Donnerstag, 11. Dezember 2025 – ein 18-jähriges Mädchen aus Forst ums Leben kam.
Die junge Frau war mit drei anderen Jugendlichen aus Forst im Auto in Polen unterwegs; im kleinen Zasieki (Gemeinde Brody), gleich hinter der deutsch-polnischen Grenze nahe Forst (Landkreis Spree-Neiße). Weitere Insassen wurden zum Teil schwer verletzt.
Um den betroffenen Familien zu helfen, ist ein Spendenaufruf gestartet worden, den Daniela Jahnke aus Wiesengrund nahe Forst am Sonntag (14. Dezember 2025) auf der Online-Spendenplattform GoFundMe organisierte. Darin heißt es: „Durch ein mit hoher Geschwindigkeit (circa 150 Kilometer pro Stunde) auffahrendes Fahrzeug kam es zu einem folgenschweren Zusammenstoß, bei dem einer der Jugendlichen tragischerweise sein Leben verlor. Zwei weitere junge Männer befinden sich aktuell noch in einem Krankenhaus in Polen und kämpfen sowohl um ihre Gesundheit als auch ihr Leben.“
Viele Rettungseinheiten am Unfallort in Zasieki nahe Forst
Die Gazeta Lubuska – eine der größten Regionalzeitungen in Polen – berichtet, dass zwei Pkw auf der Nationalstraße 289 frontal zusammengestoßen waren; einer der Wagen fing dabei Feuer. Insgesamt haben sich dem Medienbericht zufolge sieben Personen in den beiden Fahrzeugen befunden; drei von ihnen wurden verletzt. Die 18-jährige Deutsche sei bei dem schweren Unfall ums Leben gekommen. Die Straße war mehrere Stunden gesperrt. Rettungswagen und ein Hubschrauber wurden zum Unfallort gerufen. Laut Polizeisprecherin Żaneta Kumos wurden zwei Personen im Zusammenhang mit dem Unfall festgenommen.
Das polnische Onlineportal newslubuski.pl schreibt, dass die Unfallmeldung bei den Rettungsdiensten in Żary um kurz nach 18.45 Uhr eingegangen ist. Demnach waren neben mehreren Rettungswagen und dem Hubschrauber auch Feuerwehren und Polizeistreifen vor Ort. Bei den Unfallfahrzeugen soll es sich um einen Renault und einen Audi gehandelt haben. Der Zusammenstoß habe sich auf gerader Strecke im geschlossenen Ort mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde ereignet. Die Aufprallwucht sei erheblich gewesen; beide Fahrzeuge gerieten von der Fahrbahn ab. Der Renault sei komplett zerstört worden. Der Audi habe kurz nach dem Zusammenstoß Feuer gefangen.
Daniela Jahnke aus Wiesengrund will betroffenen Familien helfen
„Da sich der Unfall im Ausland ereignet hat und keine Auslandsversicherung besteht, müssen viele der entstehenden Kosten von den Familien selbst getragen werden“, berichtet Daniela Jahnke in ihrem Spendenaufruf. „Unter anderem die medizinische Versorgung in Polen, die geplanten Rücktransporte nach Deutschland, die Überführung nach Deutschland, um eine Beerdigung zu ermöglichen, und noch viele mehr. Gerade jetzt, in der Vorweihnachtszeit, stehen die Familien vor einer enormen emotionalen und finanziellen Belastung.“
Mit dem Spendenaufruf wolle sie helfen, diese Familien zu unterstützen. „Jede Spende, egal in welcher Höhe, trägt dazu bei, dass die Angehörigen ihre Kinder besuchen können, notwendige Unterkünfte gestellt werden können, die medizinische Versorgung sichergestellt ist und die sichere Rückkehr der Kinder nach Deutschland vorbereitet werden kann.“
Jahnke betont, dass der Spendenaufruf weder von den Angehörigen der Opfer betrieben noch beworben werde. „Er basiert ausschließlich auf Eigeninitiative und dient allein dem Zweck, den betroffenen Familien zu helfen.“
Alle gesammelten Spenden sollen demnach zeitnah an die Familien der Opfer ausgezahlt werden. „Sollten die betroffenen Familien die Spendengelder nicht annehmen, werden die eingegangenen Beträge treuhänderisch verwahrt und – nach transparenter Information der Spender – an andere vergleichbare Notfälle oder an eine geeignete gemeinnützige Hilfsorganisation weitergegeben. Eine Verwendung für private Zwecke ist ausgeschlossen“, betont Daniela Jahnke weiter.
Nur acht Stunden, nachdem der Spendenaufruf gestartet war, hatten sich am Sonntag bereits mehr als 78 Spender beteiligt und über 2500 Euro gesammelt. Inzwischen sind weitere Spenden hinzugekommen. Das Ziel des Aufrufs: 8000 Euro.
Spenden für Familien in Not
„Schwerer Autounfall in Polen nahe Forst – Hilfe für Familien“. Unter diesem Titel läuft der Spendenaufruf aktuell noch: www.gofundme.com/f/hilfe-fur-familien-in-der-not


