Landratswahl SPN 2026: Darum empfiehlt die FDP den CDU-Kandidaten Martin Heusler

Landratswahl SPN 2026: Martin Heusler (CDU) will neuer Landrat in Spree-Neiße werden. Der Kolkwitzer ist Stabsoffizier der Reserve und derzeit beim Energiekonzern Leag tätig. Seit 2024 ist Heusler Abgeordneter im Kreistag Spree-Neiße.
Martin Heusler- FDP unterstützt bei der Landratswahl SPN 2026 den CDU-Kandidaten Martin Heusler.
- Begründung: defizitärer Kreishaushalt – Bedarf an „Ehrlichkeit und Kompetenz“.
- FDP kritisiert AfD-Kandidatin Beyers Versprechen zur schnellen Haushaltssanierung.
- Heusler setzt auf „bürgerliche Zusammenarbeit“ und schrittweise Konsolidierung.
- Wahl am 8. März 2026, mögliche Stichwahl am 22. März 2026.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wenige Tage vor der Landratswahl in Spree-Neiße ruft die FDP die Wähler erneut auf, dem CDU-Kandidaten Martin Heusler ihre Stimme zu geben. Unter dem Motto „Bürgerliche Verantwortung für unseren Landkreis“ begründen die Freien Demokraten in SPN ihre Unterstützung. Das steckt dahinter.
Vier Bewerber um den Landratsposten in Spree-Neiße treten am Sonntag, 8. März 2026, gegeneinander an. Sowohl CDU als auch SPD, AfD und Die PARTEI schicken Kandidaten ins Rennen. Die FDP hat keinen eigenen Bewerber nominiert. Sie empfiehlt Martin Heusler von der CDU. Warum?
Der Kreishaushalt von Spree-Neiße ist defizitär
„Unser Landkreis steht vor großen finanziellen Herausforderungen“, erklärt Laura Staudacher, Kreisvorsitzende der FDP. „Gerade beim Kreishaushalt braucht es Ehrlichkeit, Kompetenz und den Mut, unangenehme Wahrheiten auszusprechen.“ Martin Heusler sei der einzige Kandidat, der realistische Konzepte vorlegt und offen sagt, was machbar ist – und was nicht, so Staudacher.
Offenbar mit Blick auf AfD-Kandidatin Christine Beyer meint die FDP-Kreisvorsitzende: „Wer verspricht, den Kreishaushalt innerhalb von zwei Jahren vollständig zu sanieren, macht den Menschen etwas vor.“ Beyer hatte im Gespräch mit der Rundschau angekündigt, als Landrätin würde sie zwei bis zweieinhalb Jahre dafür brauchen, dass aus dem defizitären Kreishaushalt ein Etat mit positiven Zahlen wird.
Heusler selbst betont die Bedeutung einer starken bürgerlichen Zusammenarbeit: „Ich freue mich sehr über die Unterstützung der FDP. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten braucht es eine Politik der Vernunft statt der schnellen Schlagzeile. Unser Ziel ist ein solider Kreishaushalt, der Schritt für Schritt konsolidiert wird – ohne Luftschlösser, aber mit klarer Prioritätensetzung.“
Staudacher unterstreicht: „Politik darf den Menschen nichts vormachen. Wir brauchen strukturelle Reformen, wirtschaftliche Impulse und eine ehrliche Haushaltsführung. Martin Heusler steht für genau diesen Kurs.“
Beide Parteien – FDP und CDU – wollen demnach im Wahlkampf deutlich machen, dass solide Finanzpolitik, wirtschaftliche Vernunft und kommunale Verantwortung die Grundlage für eine stabile Entwicklung des Landkreises seien. Eine erste offizielle Unterstützungserklärung für Heusler hatte die FDP in Spree-Neiße bereits vor einigen Monaten auf den Weg gebracht. Sie war Anfang Dezember 2025 auf deren Kreisparteitag einstimmig beschlossen worden.
Landratswahl SPN 2026: Das sind die Kandidaten
Martin Heusler ist Stabsoffizier der Reserve und derzeit in einer Führungsposition beim Energiekonzern Leag in Cottbus tätig. Der 40-jährige Kolkwitzer ist CDU-Abgeordneter im Kreistag Spree-Neiße.
Heiko Jahn (SPD) ist Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WRL). Zuvor war der 59-Jährige als Dezernent im Landkreis Dahme-Spreewald tätig.
Die AfD hat Christine Beyer (61) nominiert. Die Forsterin arbeitet als Produktionsmanagerin. Sie ist wie Heusler auch Abgeordnete im Kreistag Spree-Neiße. Zugleich ist Beyer Stadtverordnete in Forst.
Auch Robert Hanschke von der Satirepartei Die PARTEI tritt an. Der 40-Jährige stammt aus Jänschwalde und arbeitet in Cottbus als Gymnasiallehrer.
Der amtierende Landrat Harald Altekrüger (CDU) wird zur Landratswahl 2026 nicht mehr antreten. Der 70-Jährige ist seit 2010 im Amt – und will sich nun in den Ruhestand verabschieden.
Stichwahl könnte zwei Wochen später folgen
Am Sonntag, dem 8. März 2026, sind die Bürger in Spree-Neiße aufgerufen, ihren neuen Landrat zu bestimmen.
Im Falle einer Stichwahl, wenn keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erlangen kann, würde diese zwei Wochen später, am 22. März 2026, stattfinden.

