Bürgermeisterwahl Forst 2026: Ex-Bürgermeister wirbt für Kandidatin Simone Taubenek

Amtsinhaberin Simone Taubenek (parteilos) tritt zur Bürgermeisterwahl 2026 in Forst gegen Herausforderer Ingo Bochmann (AfD) an. Sie bekommt Unterstützung von Ex-Bürgermeister Philipp Wesemann (SPD).
Marcel Laggai- Bürgermeisterwahl Forst am 8. März 2026: Taubenek (parteilos) vs. Bochmann (AfD).
- Ex-Bürgermeister Philipp Wesemann (SPD) wirbt für Taubenek.
- Begründung: Kommunale Probleme seien komplex, Populismus löse nichts.
- Beispiele: Museumsprojekt, Rad- und Reitstadion, Skateranlage auf den Weg gebracht.
- Unterstützung auch vom SPD-Ortsverein und Bündnis „Unteilbar Forst“ plus Frauenstammtisch.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Simone Taubenek (parteilos) bekommt im Wahlkampf um den Bürgermeisterposten in Forst weitere Rückendeckung. Inzwischen wird die amtierende Rathauschefin auch von Ex-Bürgermeister Philipp Wesemann (SPD) unterstützt. Er sagt, ihm sei es ein Anliegen, in dieser wichtigen Phase klar Stellung zu beziehen.
Wesemann erklärt, er sei seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv – und habe in dieser Zeit gelernt: „Die meisten Herausforderungen auf kommunaler Ebene sind komplex. Wer etwas anderes behauptet, macht es sich zu leicht – oder den Menschen etwas vor.“ Genau deshalb unterstütze er Simone Taubenek.
Die Amtsinhaberin tritt zur Bürgermeisterwahl am Sonntag, 8. März 2026, gegen Herausforderer Ingo Bochmann von der AfD an. Weitere Kandidaten gibt es nicht.
Das sagt Wesemann über Bürgermeisterin Taubenek
Wesemann sagt über Taubenek: „Sie gehört nicht zu denen, die mit einfachen Parolen schnelle Lösungen versprechen. Sie weiß, dass Fragen wie die Entwicklung unserer Infrastruktur, gute Bedingungen für Schulen und Kitas, Vereins- und Kulturarbeit oder eine funktionierende Verwaltung nicht mit einem einzigen Beschluss erledigt sind.“
Der Ex-Bürgermeister kritisiert, in heutigen Zeiten würden manche versuchen, aus Unsicherheit Kapital zu schlagen und komplexe Zusammenhänge auf einfache Schlagworte zu reduzieren.
Vielmehr brauche es aber Geduld, Fachwissen, viele Gespräche – und manchmal auch unbequeme Entscheidungen, so der stellvertretende Vorsitzende der Ampel-Fraktion aus SPD, FDP und Grünen in der Forster Stadtverordnetenversammlung. Die Stadt Forst (Lausitz) brauche „eine verlässliche und besonnene Rathausspitze“. Populismus löse keine Probleme – „er verschiebt sie nur“.

Der Forster Ex-Bürgermeister Philipp Wesemann (SPD) sitzt für die Fraktion SPD/FDP/Grüne in der Forster Stadtverordnetenversammlung. (Archivbild)
Sven HeringWesemann betont, er sehe, was Taubenek in ihrer ersten Amtszeit konkret bewegt hat: „Das Museumsprojekt – ein großes und kraftintensives Vorhaben – hat sie weitergeführt und erfolgreich abgeschlossen. Das hat Ausdauer, Verhandlungsgeschick und einen klaren Kurs gebraucht. Auch die Sanierung des Rad- und Reitstadions wurde unter ihrer Verantwortung zum Abschluss gebracht. Und nach über 20 Jahren Diskussion ist endlich eine Skateranlage auf dem Weg. Das sind drei Beispiele von vielen.“
All dies sei keine One-Woman-Show, so der Ex-Bürgermeister weiter. „Hinter solchen Projekten steht die gesamte Verwaltung, und die Bürgermeisterin hat den Hut auf. Sie steuert, sie lenkt, sie trägt die Verantwortung. Und am Ende zählt: Diese Projekte sind erfolgreich umgesetzt worden. Das sind keine Versprechen. Das sind Ergebnisse.“
Die Stadt brauche „Verlässlichkeit, Erfahrung und den Mut, Dinge wirklich umzusetzen – nicht nur darüber zu reden“.
Der jüngste hauptamtliche Bürgermeister in Deutschland
Philipp Wesemann war im März 2015 zum Bürgermeister von Forst gewählt worden. Bei seinem Amtsantritt war er mit 25 Jahren der jüngste hauptamtlich gewählte Bürgermeister in Deutschland. Einer Ende 2017 durch die Stadtverordnetenversammlung forcierten Abwahl durch Bürgerentscheid kam Wesemann per Rücktritt zuvor. Hintergrund des Abwahlbegehrens war eine Erkrankung Wesemanns, durch die er seine Amtsgeschäfte für längere Zeit nicht mehr wahrnehmen konnte.
Neben der persönlichen Wahlempfehlung des Ex-Bürgermeisters zugunsten von Simone Taubenek gibt es bereits eine entsprechende Unterstützungserklärung vonseiten des SPD-Ortsvereins Forst, dessen stellvertretender Vorsitzender Wesemann ist. Auch der Ortsverein ruft die Wähler dazu auf, Taubenek ihre Stimme zu geben. Zuvor hatte auch das Bündnis „Unteilbar Forst“ gemeinsam mit dem Forster Frauenstammtisch seine offizielle Unterstützung für die Amtsinhaberin erklärt.
Das sind die beiden Kandidaten im Porträt: Simone Taubenek und Ingo Bochmann.

