Das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ) in Doberlug-Kirchhain hat erstmals eine Chefin. Seit Mai 2022 ist Kirstin Busch dort Leiterin. Erfreulich ist, dass sie die Benefizkonzerte der Bundeswehr in der Stadt fortsetzen will. Nicht nur Konzertfreunde werden sich darüber freuen. Wer die Saiten streicheln wird und wofür Geld eingespielt werden soll.
Exzellente Militärmusiker hat die Stadt Doberlug-Kirchhain schon mehrfach erlebt. Bürgermeister Bodo Broszinski sind diese Konzerte wichtig für das Selbstverständnis als Bundeswehrstandort und als Ausdruck der Verbundenheit. Das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum mit mehr als 700 Mitarbeitenden – 111 direkt in Doberlug-Kirchhain – und 126 Azubis und das wachsende Werk der Heeresinstandsetzungslogistik GmbH sind zwei wichtige Einrichtungen in der Stadt.

Wer beim Benefizkonzert musizieren wird

Das letzte Benefizkonzert hat 2018 in Doberlug-Kirchhain stattgefunden. Nach der Corona-Zwangspause gibt es am 7. September 2022 endlich die Fortsetzung. Ein Kammerkonzert mit dem Luftwaffenmusikkorps Erfurt ist für diesen Tag in der Klosterkirche angekündigt. Das konkrete Programm wird erst kurz vorher bekannt gegeben. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Aber sowohl Kirstin Busch als auch Bodo Broszinski hoffen auf viele Spenden, denn die sind schon fest eingeplant.
Die BwDLZ-Leiterin will ihren Anteil an den Einnahmen dem Bundeswehr-Sozialwerk zukommen lassen. Der gemeinnützige Verein unterstützt Angehörige der Bundeswehr finanziell und materiell, falls sie ein Handicap haben, unverschuldet in Not geraten, bei Auslandseinsätzen verwundet wurden oder Hinterbliebene von gefallenen Soldaten sind. Das Geld sei speziell für die Aktion Sorgenkinder, die Freizeiten für Betroffene organisiert, vorgesehen.

Warum der Bürgermeister auf gute Erlöse hofft

Auch die Stadt hat die Kinder im Blick. „Mit unserem Anteil haben wir 2018 die Wassergewöhnung für Kita-Kinder unterstützt. Diesmal haben wir die Verkehrserziehung aller Vorschulkinder im Blick. Gerade zum Schulanfang hoffe ich deshalb auf gute Erlöse“, sagt der Bürgermeister. Gefahren im Straßenverkehr zu erkennen, umsichtiges Verhalten zu trainieren und Basiswissen zu vermitteln, sei ein Anliegen der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster, mit der eine gute Kooperation bestünde. Ziel ist es, die Zahl der Schulwegunfälle zu senken. Etwa 100 Kinder der Stadt kommen jährlich in den Genuss dieser kindgerechten Schulung. Kosten pro Kind: 30 Euro.
Damit in der Klosterkirche zum Benefizkonzert möglichst kein Platz frei bleibt, wurden viele persönliche Einladungen verschickt. Wer verhindert ist, kann seinen Beitrag auch über ein Spendenkonto bei der Stadt leisten.