Fußball-WM 2026: Public Viewing in Finsterwalde – wer bietet es an?

Die Spiele bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft beginnen spät. Bieten Gastronomen in Finsterwalde dennoch Public Viewing an?
Andreas Arnold/dpa- Spätes Anpfiff-Zeiten bei der Fußball-WM 2026 erschweren Public Viewing in Finsterwalde.
- Sicher ist nur die SpVgg Finsterwalde: 14. Juni in der Gaststätte mit großem Fernseher.
- Auch die Spiele am 20. und 25. Juni sollen dort gezeigt werden – trotz später Uhrzeit.
- Mehrere Wirte sagen ab: zu unwirtschaftlich, Sorge vor Aufwand und möglichen Gema-Kosten.
- Brauhaus wartet die Vorrunde ab: Angebot nur bei großer Nachfrage und nur für Deutschland-Spiele.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft beginnen um 19 Uhr (14. Juni), beziehungsweise zwei Spiele um 22 Uhr (20. und 25. Juni). Bei Erreichen des Achtelfinales könnte es noch später werden. Trauen sich Gastronomen in Finsterwalde trotzdem, Public Viewing anzubieten?
Kurz zusammengefasst: Nein. Nur die Fußballer der Spielvereinigung Finsterwalde (SpVgg) mit ihrer Gaststätte auf dem Einheitssportplatz wollen Public Viewing organisieren. „Auf jeden Fall am 14. Juni in unserer Gaststätte. Wir stellen einen großen Fernseher auf“, sagt Sebastian Schulz.
Auch das gemeinsame Fußballschauen an den beiden anderen Terminen will man auf der Einheit absichern, versichert das Vorstandsmitglied. „Das ist zwar nicht die gästefreundlichste Zeit, aber es ist geplant, das zu organisieren.“ Man würde sich freuen, wenn die deutsche Mannschaft weiterkommt, so Sebastian Schulz. Dann wolle man auch schauen, wie es mit Public Viewing auf der Einheit weitergeht.
Marc Umlauf plant nichts in dieser Richtung. „Das ist uns zu unwirtschaftlich“, sagt der Inhaber der Gaststätte „Zur Erholung“ und fügt hinzu: „Da geht keiner mehr in die Gaststätte. Zu normalen Zeiten hätten wir das gemacht.“
Auch Gabi Thor winkt ab. Die Chefin der Gaststätte Alt Nauendorf befürchtet neben dem Aufwand auch noch zusätzliche Gema-Kosten. Vom Gasthaus Radsche heißt es, Public Viewing sei nicht geplant. Vielleicht entscheide man sich spontan, wenn es zum Beispiel nach der Vorrunde weitergeht.
Brauhaus Finsterwalde will die Vorrunde abwarten
Markus Klosterhoff spricht von rückläufigen Gästezahlen, die in den letzten Jahren bei Public Viewing im Brauhaus Finsterwalde verzeichnet wurden. „Wir sind dazu übergegangen, die Vorrunde abzuwarten. So machen wir es auch in diesem Jahr“, sagt der Braumeister.
Wenn im Laufe des Turniers die deutsche Euphorie wächst und die Nachfrage da ist, wäre ein Angebot möglich, erklärt Markus Klosterhoff. Das gelte aber nur für die Deutschland-Spiele. Andere Spiele würden überhaupt nicht angenommen werden.

