Corona-Pandemie in Elbe-Elster: Vier weitere Corona-Tote in Elbe-Elster

Für die meisten Schüler von Schulen in Elbe-Elster wie die Finsterwalder Oscar-Kjellberg-Oberschule gibt es bis mindestens Mitte Januar keinen Präsenzunterricht.
Daniel RoßbachIn Elbe-Elster sind vier weitere mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Das geht aus den vom Landkreis gemeldeten Daten zum aktuellen Infektionsgeschehen hervor. Die Zahl der Corona-Toten in Elbe steigt damit auf 20.
Außerdem registrierte der Landkreis am Dienstag (15. Dezember) 62 neue Corona-Fälle. Damit ist die Inzidenzzahl für die letzten Tage zwar leicht gefallen, auf 484,2. Das ist aber einerseits dem Effekt von niedrigeren Meldezahlen zu Wochenbeginn geschuldet, und andererseits noch immer die zehnthöchste Zahl für einen Landkreis in Deutschland.
Neue Regeln für Schulen im Kreis
Die Beschlüsse der Länder über Regelungen zum Infektionsschutz wirken sich auch auf Elbe-Elster aus. Während für Schüler ab der siebten Klasse im Kreis schon seit Anfang der Woche der Präsenzunterricht in Schulen ausgesetzt war, gilt nun auch in den Grundschulen, dass keine Anwesenheitspflicht in der Schule mehr besteht. „Allerdings entscheiden die Sorgeberechtigten, ob ihr Kind zur Schule geht oder zuhause betreut wird“, erläutert ein Landkreis-Sprecher die Beschlüsse.
Präsenzpflicht, Distanzunterricht und Ausnahmen
Nach dem Jahreswechsel gibt es an allen Schulen zunächst bis zum 10. Januar ausschließlich Fernunterricht – mit Ausnahme von Abschlussklassen, für die es trotz des Infektionsgeschehens Präsenzunterricht geben soll. Über die Organisation einer Notbetreuung von Kindern bis zur vierten Klasse, die nicht zuhause bleiben können, „laufen derzeit auf Landesebene noch Abstimmungen“, so der Landkreis. Förderschulen mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet, Eltern von Kindern, die diese Schulen besuchen, sollen selbst entscheiden, ob ihre Kinder in die Schule gehen oder zuhause bleiben.

