Bier in Brandenburg
: Warum Ex-Boxer Axel Schulz erneut Bierbotschafter ist

Ex-Boxer Axel Schulz ist zum zweiten Mal ehrenamtlicher Botschafter für Bier aus Brandenburg. Er unterstützt damit kleine Brauereien – aus Überzeugung.
Von
Sandra Ketterer
Finsterwalde
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Ex-Boxer Axel Schulz und Sängerin und Moderatorin Steffi Landerer am 12.06.2025 im Brauhaus Finsterwalde. Landerer wurde als Bierbotschafterin von Axel Schulz abgelöst, der bereits einmal dieses Amt innehatte.

Freuen sich darüber, Bierbotschafter zu sein: Ex-Boxer Axel Schulz und seine Vorgängerin Steffi Landerer im Brauhaus Finsterwalde. Schulz hatte das Amt bereits im Jahr 2017 inne.

Sandra Ketterer
  • Ex-Boxer Axel Schulz ist erneut ehrenamtlicher Bierbotschafter für Brandenburg.
  • Er unterstützt kleine Brauereien, die regionale Biere herstellen.
  • Schulz sieht Leidenschaft bei den Brauern und hofft, ihnen mit seinem Namen zu helfen.
  • Der Verein der Kleinbrauereien will sich nach der Pandemie neu aufstellen.
  • Es gibt Pläne, neue Mitglieder zu werben und mit dem Landesmarketing zusammenzuarbeiten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Verein zur Förderung Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien hat ein neues, prominentes Gesicht. Der ehemalige deutsche Boxprofi Axel Schulz aus Frankfurt (Oder) tritt dieses Ehrenamt zum zweiten Mal an. „Ich war mal der erste Bierbotschafter und bin der nächste, ick freu mir“, sagte Schulz bei offiziellen Ernennung im Brauhaus Finsterwalde.

„Das Schöne ist, dass man wirklich die regionalen Biere und die Brauer unterstützt, die jeden Tag kämpfen, dass sie Publikum bekommen.“ Er hoffe, dass er mit seinem Namen die Hersteller unterstützen könne. Er schätze den Kontakt zu den Brauern. „Du merkst eine wahnsinnige Leidenschaft bei den Bierbrauern und das ist einfach faszinierend.“

Bier aus Brandenburg nicht wie jedes andere

Seine Vorgängerin, die Moderatorin und Sängerin Steffi Landerer aus Bad Saarow, wünschte ihm viel Glück. Sie bezeichnet sich selbst als „leidenschaftliche Bier-Enthusiastin“. Die zwei Jahre, die sie ihr Amt innehatte, hätten sie mit Stolz erfüllt, betont sie. Dass Schulz das Amt zum zweiten Mal übernehme, zeige, wie wichtig ihm das Thema sei.

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Der Verein der Brandenburger Kleinbrauereien ist ein Zusammenschluss von Brauereien, die zum Beispiel an einzelne Gasthäuser angeschlossen sind. „Das Bier wird in der Regel ‚um den Kirchturm herum‘ verkauft“, sei also ein sehr lokales Produkt, erklärte Uwe Oppitz, langjähriger Geschäftsführer und seit kurzem Vorsitzender des Vereins. Es unterscheide sich auch im Geschmack von Getränken großer Marken, weil es individueller gebraut werde. Oppitz selbst ist Chef des Finsterwalder Brauhauses.

Kleinbrauer wollen stärker für sich werben

Der Verein will sich in der kommenden Zeit neu aufstellen. Die Pandemie und die Energiekrise hätten das Geschäft nachhaltig beeinträchtigt. Nicht jedes Mitglied habe die Zeit überstanden. Dafür seien neue Unternehmen auf den Markt gekommen. „Auf die Neuen wollen wir zugehen, um sie als Mitglieder zu werben, wir wollen auch mit dem Landesmarketing und dem Wirtschaftsministerium ins Gespräch kommen.“ Die Unterstützung durch den Medienpartner BB Radio sei ebenfalls wichtig.

Kai Rückewold, Geschäftsführer von Pro Agro, betonte, wie wichtig regionale Produkte für die Identifizierung mit dem eigenen Bundesland seien. Gasthäuser und regionales Bier gehörten dazu. Pro Agro, der Verband zur Förderung des ländliches Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V., unterstützt den Verein der Kleinbrauer.

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