Rund 200 Staaten haben bei der UNO-Artenschutzkonferenz Mitte Dezember in Montreal beschlossen, mindestens 30 Prozent der weltweiten Land- und Meeresflächen bis 2030 unter Schutz zu stellen. „Die Staatengemeinschaft hat sich dafür entschieden, das Artenaussterben endlich zu stoppen“, wertete daraufhin die grüne Bundesumweltministerin Steffi Lemke.
Endlich, kann man da nur ausrufen und hoffen, dass dem Willen auch Entschlusskraft folgt. Und, dass nicht die Puste nach ein paar Metern ausgeht.
Das Wiederansiedlungsprojekt des Auerhuhns in Elbe-Elster belegt, wie schwer es ist, Arten wieder anzusiedeln, die zumeist durch die Einwirkung von Menschen verloren gegangen sind. Der Mensch hat sich vielfach breitgemacht, Tiere verdrängt. Lebensräume müssen natürlich und unzerschnitten bleiben, damit Lebewesen eine Chance haben.
Sonst wird es irgendwann eine Artenschutzkonferenz zum Erhalt einer besonders schwierigen Art geben: des Homo sapiens.