Weihnachtsmarkt in Bad Liebenwerda 2023
: Knapp 8000 Euro Spenden – wer das Geld bekommen soll

Insgesamt sieben Vereine haben in Bad Liebenwerda auf dem Weihnachtsmarkt für gemeinnützige Zwecke gesammelt. Inzwischen werden die Spendensummen bekannt.
Von
Frank Claus
Bad Liebenwerda
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Reiko Mahler (r.) und Marko Däweritz aus Bad Liebenwerda übergeben 1020 Euro vom Weihnachtsmarkterlös an Franz Heitzendorfer, Gärtner im Pfarrgarten in Saxdorf (Mitte).

Dana Dietrich

Knapp 6000 Euro hat der Lions Club Elsterwerda - Bad Liebenwerda auf den Weihnachtsmärkten in beiden Städten mit Glücksraddrehen und Glühweinverkauf einspielen können. Das Geld kommt gestaffelt 21 Vereinen zugute.

Reiko Mahler, FDP-Stadtverordneter in Bad Liebenwerda, hat mit mehreren Freunden zum wiederholten Mal einen Stand betrieben. Diesmal kommen exakt 1020 Euro dem weiteren Erhalt des Pfarrgartens Saxdorf zugute. Wie Klaus-Peter Manig, Vorsitzender des Vereins Kunst & Kultursommer, berichtet, solle von dem Geld ein Häcksler sowie Werkzeug und Wetterschutz-/Arbeitsschutzbekleidung für den Gärtner angeschafft werden. Erst im November hat im Pfarrgarten ein großer Arbeitseinsatz stattgefunden, bei dem unter anderem neue Bewässerungsleitungen verlegt wurden.

HausLeben will weitere Angebote schaffen

HausLeben, das sich um Krebskranke und deren Angehörige kümmert, will die Einnahmen zur Finanzierung weiterer Angebote im Haus nutzen. Vereinschefin Sylke Schrader: „Abzüglich aller Unkosten sind 1195 Euro zusammengekommen. Wir haben uns sehr gefreut, auch über die vielen mutmachenden Worte.“ Der Verein lebt von Spenden, muss davon unter anderem auch die Miete für die Räume erwirtschaften. „Dass uns die Stadt auch in diesem Jahr wieder so gut unterstützt hat, freut uns sehr“, sagt sie und spricht damit weiteren Weihnachtsmarkt-Initiativen aus dem Herzen.

Auch der Stand des Fördervereins der Kita „Villa Kunterbunt“ ist stark frequentiert worden. Stolze 2000 Euro wurden eingespielt. Das Engagement des Vereins für die Kinder und die Modernisierung der Einrichtung hat sich längst herumgesprochen.

Bildung meets Südafrika, heißt ein weiterer Verein, der seinen Sitz in Bad Liebenwerda hat. Mit dem Verkauf von Mutzbraten und Feuerzangenbowle gehört der Stand zu den originellsten auf dem Markt. Abzüglich aller Unkosten sind etwas mehr als 3500 Euro zusammengekommen, die nun der Finanzierung von Schulprojekten in dem afrikanischen Land zugutekommen sollen. Junge Leute aus Bad Liebenwerda haben einst das Land gemeinsam besucht und danach die Initiative gegründet.

Seit Jahren mit dem Verkauf von Feuerzangenbowle und Mutzbraten auf dem Weihnachtsmarkt dabei: Friederike, Juliane, Sarah, Norman und Christian (v.l.) vom Verein Bildung meets Südafrika.

Frank Claus